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Weihnachten sorgte für Hoch in Spam-Werten

Autor: LenaKoch | Erstellt am: 18.01.2012 | Gelesen: 169
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der virtuelle Postkasten ist für viele Deutsche heute schon fast wichtiger geworden, als der physische Postkasten, der am Hauseingang hängt.

Email Spam
Email Spam
Der virtuelle Postkasten ist für viele Deutsche heute schon fast wichtiger geworden, als der physische Postkasten, der am Hauseingang hängt. Inzwischen läuft über die E-Mail Adresse nicht mehr nur die Kommunikation mit Verwandten und Freunden, sondern auch allerlei finanzielle Geschäfte werden darüber abgewickelt. Aber immer wieder muss man feststellen, das dieses praktische Postfach im Internet auch ganz eigene Gefahren birgt. E-Mails von unbekannten Absendern können alles mögliche enthalten; unliebsame Werbung, fragwürdige Links oder sogar Programme und Viren, die dem Computer und dessen Besitzer schaden.

Spam-Mails wurden bereits als ernstzunehmende Sicherheitsrisiken der modernen Gesellschaft erkannt, und so gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben. So wurden Recherchen angestellt, mit welchen Strategien und aus welchen Richtungen die Spam-Mail-Verursacher vorgehen. Dabei kam man zu dem beunruhigenden Ergebnis, das erst im Dezember des jüngst vergangenen Jahres das Spam-Mail-Aufkommen ein neues Höchstmaß erreicht hat.

Erst im März des Jahres 2011 wurde ein großer Schlag gegen die Verbreiter von Spam-Mails ausgeteilt, indem ein Botnetz hochgenommen wurde. Nach diesem empfindlichen Schlag der Sicherheitsunternehmen hatte sich das Spam-Aufkommen aber bald wieder erholt. Dass nun ausgerechnet im Dezember das Spam-Volumen wieder einen so hohen Pegel erreicht hat, dafür sorgte vor allem das Weihnachtsfest. Feiertage wie die zu Weihnachten sind ein beliebter Zeitpunkt für Spam-Mail-Verbreiter, um auf hochtouren zu arbeiten.

Die wichtigsten Quellen für Spam-Mails finden sich in Indien, Brasilien und Vietnam. Jedes dieser Länder ist mit mehr als zehn Prozent an dem gesamtem Spam-Volumen im Internet verschuldet. Dabei handelt es sich nicht nur um unliebsame Werbung, bei der vor allem für fragwürdige pharmazeutische Produkte oder Online Casinos geworben wird, sondern auch Viren, Malware und Phishing-Versuche finden sich unter diesen Mails. Während Viren und Malware direkt dafür ausgerichtet sind, dem Computer zu schaden oder auszuspionieren, versteht man unter Phishing den Versuch, an die Daten der Nutzer zu kommen. Dabei sind vor allem Bankdaten und Zugangsdaten für E-Mail-Konten von Interesse für die Spam-Mail-Verteiler. Daher sollte man immer Aufmerksam, wenn unbekannte Post im virtuellen Postkasten liegt.

Lena Koch
 
 
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