Keramikplatten
Plättli sind gewöhnlich überaus robust. Wenn jedoch unabsichtlicherweise auf diese was Schweres kracht, so ist es natürlich ebenfalls möglich, dass Keramikplatten vorzeitig brüchig werden können.
Auf welche Weise lässt sich aber selber ein aufgesprungenes oder eine Bruchstelle gekriegtes Plättli am besten erneuern?
Nach Ansicht von Keramikplatten-Verlegern kann auf jeden Fall jede halbwegs behändige Person so ein in die Brüche gegangenes Plättli von selbst austauschen – wenn man immer noch die dieselbe Keramikplatte als Ersatz hat. Aus diesem Grund sollte man stets, sobald man bei seinem Eigenheim neuartige Plättli anbringen lässt oder selbst anbringt eine kleine Keramikplatten-Reserve dazu ergänzend kaufen, falls ganz abrupt etwa eines in die Brüche gehen sollte.
Als erstes die Fuge beseitigen, sodann das zerbrochene Plättli
Zuerst muss man jetzt an dem zerbrochenen Plättli in jedem Fall die Fuge ganz und gar entfernen, da gegebenenfalls wegen noch bestehender Spannungszustände umliegende Plättli beschädigt werden können. Deshalb sollte man hierfür unbedingt ein Spezialgerät benutzen, welches auf eine solche Arbeit zugeschnitten ist wie beispielsweise ein Multifunktionsgerät. Auf diese Weise ist es nämlich problemlos möglich die Plättli komplett zu entfernen. Anschließend muss man mit einem Spitzmeißel und einem Hammer, von der Mitte des Plättli ansetzend nach außen gehend, die Keramikplatte heraushauen. Weil das Plättli gewöhnlich mittels eines Platten-Klebers sofort mit dem unterhalb befindlichen Estrich eine ausgezeichnete Einheit eingeht, kann das Heraushauen der Keramikplatte schon ein bisschen Zeit beanspruchen. Ebenso ist es ratsam sehr vorsichtig solch eine Arbeit auszuführen, da dabei auch schnell umliegende Keramikplatten in die Brüche gehen können. Sobald man das brüchige Plättli letztlich so komplett entfernt hat, sollte man jegliche Kleber- und Fugenüberreste wegmachen. Dann kann man einen neuen Spezial-Kleber auf den Estrich-Boden tun sowie das neue Plättli in Übereinstimmung zu den übrigen anpassen. Wenn hierbei Spezial-Kleber in den Fuge-Zwischenraum gelangen sollte, so muss jener danach wieder weggemacht werden.
Eventuelle Fugenüberreste entfernen sowie unter Umständen Fugenfarbe anpassen
Nachdem der Spezial-Kleber ausreichend fest geworden ist, ist es möglich mit dem Fugen-Anbringen zu beginnen. Sehr gut lässt sich dies mit einem Gummischrubber tun. Sobald der Mörtel anfängt hart zu werden, können anschließend ohne Probleme noch eventuell entstandene Mörtelrückstände mit Wasser sowie einem Schwämmchen beseitigt werden. Zur Fugenfarben-Anpassung kann man, falls erforderlich, vorab beispielsweise dem Mörtel für die Fugen Asche beimischen, so dass bei ihm ein dunkleres Erscheinungsbild erzeugt wird.
Nach der gemachten Arbeit wird die erneuerte Keramikplatte einem selbst dann dergestalt erscheinen, als ob diese bereits sich immer mit den restlichen an jener Stelle befunden hat.