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Wechseljahre (Menopause, Klimakterium) - Blutung, Beschwerden, Zyklusstörungen

Autor: kasakscha | Erstellt am: 24.11.2009 | Gelesen: 974
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikle.de) - Viele Frauen leiden im Klimakterium an großer Müdigkeit während der Wechseljahre, Erschöpfung und teilweiser Blutarmut.

Beschwerden während der Wechseljahre (Menopause, Klimakterium)
Beschwerden während der Wechseljahre (Menopause, Klimakterium)
Die Wechseljahre nennt man auch noch Klimakterium. Tritt diese Phase bei einer Frau ein, so ist die fruchtbare Zeit vorbei, der Körper muss sich umstellen, es ist eine hormonelle Umstellung. Das Gewebe, welches an der Produktion der Hormone beteiligt war, verkümmert. Die Eizellen sind nicht mehr da. Es tritt in den Wechseljahren auch die Menopause ein. Die Wechseljahre können ungefähr zehn Jahre dauern. Aber jeder Mensch ist anders, deswegen gibt es da große Unterschiede. Diese hormonelle Umstellung erfolgt graduell, das heißt, es passiert nicht alles an einem Tag, sondern ist ein langer Prozess.

Die meisten bemerken am Anfang gar nichts. Wenn es zu einer Prämenopause kommt, kann man das nicht sofort wissen, dass sich der Körper nun umstellt. Erst später erkennt man diese Phase. Für eine Frau ist das ein wichtiger Lebensabschnitt. Es geht bei ihr dabei nicht nur um die eigene Gesundheit, sie muss sich einfach umorientieren. Da es keine gleichen Menschen gibt, wird auch auf die Wechseljahre unterschiedlich reagiert. Es gibt Frauen, die sich nicht wohl fühlen, es hat sich was Wichtiges zugetragen, sie entbehren die alte Zeit, sie wollen es wieder so wie früher haben. Manche Frauen trauern der vergangenen Zeit nicht nach, sie fühlen sich befreit.

Gibt es Beschwerden während der Wechseljahre?

Aber es ist doch gar keine Krankheit. Und trotzdem fühlen sich viele Frauen in dieser Zeit krank.

Die Beschwerden sind da. Die Frauen bekommen Hitzewallungen oder auch Schweißausbrüche, es kommt manchmal zum heftigen Herzklopfen. Dabei braucht man keine Angst zu haben, dass es mit einer Herzkrankheit verbunden ist. Das betrifft nur den Kreislauf. Die Beschwerden sind dann auch meistens wieder weg. Geht es um eine Hitzewallung, so wird sie bestimmt nicht lange dauern, es sind manchmal nur drei Minuten. Aber da jeder Mensch anders ist, kann es bei anderen Frauen wiederum auch eine Stunde dauern. Dieser Zustand kann beim Schlafen eintreten, die Nacht könnte dann unruhig werden. Aber mit der Zeit, nach einem Jahr, sieht alles schon anders aus, man fühlt sich besser.

MenopauseDie Psyche ist in den Wechseljahren instabil, es gibt oft Gemütsschwankungen. Aber das bemerkt man nicht immer. Die Gereiztheit, Müdigkeit kommen und gehen, es wird nicht zu einem Problem. Hat eine Frau Beschwerden, wendet sie sich an ihren Arzt. Oft verordnet dieser eine Hormonbehandlung. Man sollte aber die Behandlung nicht langfristig durchführen. Man denkt dabei an viele Risikos: Brustkrebs, Herzinfarkt, Thrombosen usw.

Man kennt zum Beispiel das Hormon Tibolon. Es ist künstlich und lindert die Beschwerden der Frauen in den Wechseljahren. Man geht mit diesem Mittel sparsam um, weil es auch Nebenwirkungen geben kann. Es ist wichtig, dass die Frau auch selbst für sich was macht. Und sie kann vieles tun. Frische Luft und Bewegung sind oberstes Gebot. Das Herz, die Knochen und die Muskulatur werden gestärkt. Wenn man dann von den sportlichen Anstrengungen auch müde wird, ist das überhaupt nicht schlimm, man genießt dann die Ruhe.

Eine große Bedeutung hat auch die richtige Ernährung: sie muss gesund sein. Zu der vollwertigen Kost zählen das Gemüse und natürlich das Obst. Willkommen sind Salate. In den Wechseljahren muss man auf die Knochen achten. Man tut für sie was Gutes, indem man mehrere Milchprodukte in den Speiseplan einschließt. Wird der Mensch älter, so ist er nicht mehr so energiegeladen wie früher. Das Gewicht kann schnell zunehmen. Essen sollte man regelmäßig.

In den Wechseljahren mangelt es an Östrogen. Dadurch kommt es zur Hautalterung. Also muss jede Frau sich gründlich mit ihrer Haut beschäftigen. Bei Bedarf kann man sich an einen Berater wenden. Meistens wird dann für die reife Haut was Bestimmtes ausgesucht.
 
 

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