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Web2Print: Viel Potenzial im Geschäft mit Unternehmenskunden

Autor: pressandmore | Erstellt am: 06.07.2009 | Gelesen: 1059
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - 3. Printhouse Talk beim Verband Druck + Medien NRW e.V. in Düsseldorf

Das Internet rückt zunehmend in den Fokus der Druckereien: Web2Print-Lösungen bieten auch für kleine Betriebe große Chancen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und bestehende Kunden stärker zu binden. Der 3. Printhouse Talk beim Verband Druck + Medien NRW e.V. in Düsseldorf erfüllte das Schlagwort „Web2Print“ mit Leben. Als Thementreff der Druckbranche entwarf die Veranstaltung ein an der Praxis orientiertes Bild von den Chancen und Risiken bei der Implementierung von Web2Print-Lösungen. Vier Experten gaben den Gästen im Rahmen einer Podiumsdiskussion vielfältige Denkanstöße und praktische Tipps für einen erfolgreichen Einstieg. Und sie zeigten, dass in Web2Print viel mehr steckt als die Bestellung von Visitenkarten über das Internet.

Geht es um Innovationsthemen der Druckindustrie, gehört das Printhouse des Verbandes Druck + Medien NRW e.V. zu den wichtigsten Anlaufstellen in ganz Deutschland. So kamen beim 3. Printhouse Talk fast 80 Gäste von Agenturen, Druckereien und Mediendienstleistern zusammen, um mehr über Konzepte und Chancen von Web2Print zu erfahren.

Bei der Begrüßung ihrer Gäste betonte Akademieleiterin Simone Marhenke die Wichtigkeit des Themas Web2Print für alle Druckereien und versprach eine anregende Diskussion mit praktischen Tipps. Auf dem Podium saßen erfahrene Anwender, für die Web2Print längst kein Schlagwort mehr ist, sondern gelebte Unternehmenspraxis: Andreas Schnieder, Geschäftsführer Rademann Druck- und Medienhaus H. Rademann GmbH aus Lüdinghausen fand den Einstieg in Web2Print über eine Erfa-Gruppe und gründete gemeinsam mit Kollegen eine Entwicklungsfirma für Web2Print-Lösungen. Daniel Thiekötter, verantwortlich für die technische Betriebsleitung und das Qualitätsmanagement der Thiekötter Druck GmbH & Co. KG, Münster, führte vor zwei Jahren eine Web2Print-Lösung im Unternehmen ein. Stephan Zepke, Geschäftsführer der Theissen Medien Gruppe aus Monheim, entwickelte die erste Web2Print-Lösung basierend auf einem PDF-Workflow im eigenen Haus. Normen Mrozinski von Appel Grafik GmbH in Frankfurt zeichnet für die Entwicklung und Implementation komplexer Web2Print-Lösungen bei Unternehmen und Druckdienstleistern verantwortlich. Moderiert wurde die Veranstaltung von Roland Franken, Fachjournalist aus Köln.

Web2Print- was ist das überhaupt?

Mit dieser Initiativfrage stieg die Runde in die Diskussion ein. Schnell wurde dabei klar, dass der Begriff keinesfalls nur ein Shopsystem für Endkunden im Internet meint. Vielmehr geht es um webgestützte, serverbasierte Ordersysteme, bei denen der Kunde individuelle Druckdokumente auf Basis standardisierter Vorlagen erzeugt. Dabei sind meist die nachgeordneten kaufmännischen Prozesse integriert.

Die Bedarfsanalyse steht vor dem Erfolg

Wie sehen die ersten Schritte beim Einstieg in Web2Print aus? Wie kann ich Kunden gewinnen? Welche Systeme kommen in Frage? Die Quintessenz der Antworten auf den richtigen Einstieg lautete: Ohne detaillierte konzeptionelle und inhaltliche Vorbereitung geht es nicht. An erster Stelle steht der Blick den Kunden: Welche Kunden kommen für eine Web2Print-Lösung in Frage. Im zweiten Schritt geht es darum, das passende System zu finden. Dabei ist es bei der heute vorhandenen Vielfalt und Komplexität der IT-Systeme für den Einsteiger nicht einfach die richtige Entscheidung zu treffen. Stephan Zepke fasst seine Erfahrungen so zusammen: „Es werden sehr viele unterschiedliche Software-Systeme auf dem Markt angeboten, man sollte jedoch davon ausgehen, dass keines eins zu eins auf die eigenen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse zu übernehmen ist." IT-Spezialist Normen Mrozinski betonte die Notwendigkeit umfassender Vorbereitung: „Entscheidend vor der Anschaffung und Implementierung ist eine akkurate und jedes Detail berücksichtigende Projektplanung, in die unbedingt auch die Folge- und Begleitkosten einfließen müssen." Andreas Schnieder betonte, man könne auch mit einer kleinen Lösung erfolgreich starten und diese sukzessive ausbauen. Sein Tipp: „Fangen Sie mit einem kleineren Kunden an, z. B. mit einem Filialhändler und sammeln Sie so erste Erfahrungen."

Ein weiterer Vertriebskanal

Ausführlich gingen die Podiumsteilnehmer auf die Frage ein, welche internen Voraussetzungen für die Einführung eines Web2Print Systems vorhanden sein müssen. „Es muss im Betrieb eine Person geben, die über das notwendige technische Verständnis verfügt und um die Ecke denken kann", so Andreas Schnieder. Wichtig sei es außerdem, jemanden im Vertrieb zu haben, der über das Know-how verfüge, um die Leistung beim Kunden zu beraten. Daniel Thiekötter, technische Betriebsleitung, Qualitätsmanagement der Thiekötter Druck GmbH & Co. KG: „Man sollte den Mitarbeitern von Anfang an die Chancen des neuen Geschäftsfeldes verdeutlichen und die Angst vor einen potenziellen

Arbeitsplatzabbau zu nehmen." Mit einem Web2Print-System lassen sich neue Auftraggeber gewinnen, ebenso wichtig sei jedoch die Bedeutung als Instrument zur Kundenbindung, betonten die Podiumsgäste übereinstimmend.

Das Fazit des 3. Printhouse Talk macht Mut, den ersten Schritt zu tun: Web2Print bietet vielfältige Chancen im B2B-Geschäft mit Unternehmenskunden. Voraussetzungen für den Erfolg sind dabei eine klare Definition der unternehmerischen Ziele, verbunden mit einer präzisen Bedarfsanalyse unter Berücksichtigung der Kundenstruktur.

Ansprechpartner für die Presse:
Jürgen Rönsch, Press & More GmbH, An den Loddenbüschen 95, 48155 Münster, Tel. +49 (0)251 899 1854, Fax:+49 (0)251 899 1112, roensch@pressandmore.de

Diese Pressemitteilung kann www.pressandmore.de, Bereich Pressecenter, elektronisch abgerufen werden.
 
 
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