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Im ersten Teil zu Web-to-Print ging es darum, wie Unternehmen dieses Verfahren als B2B-Kunden für ihre Unternehmenskommunikation und ihr Direktmarketing nutzen können. Web-to-Print ist aber keineswegs auf Direct-Mailings, Grußkarten und Kataloge beschränkt. Genauso gut können Herstellung und Versand von unternehmensinternen Drucksachen automatisiert werden. Darüber hinaus werden immer mehr Unternehmen auch selbst zum Web-to-Print-Anbieter, indem sie ihren Kunden ein Online-Print-Portal zur Verfügung stellen. Auf diese Weise können Kunden den Produkten dieser Unternehmen eine individuelle Note verleihen, ohne den Arbeitsaufwand für das Unternehmen zu erhöhen.
Unternehmensdrucksachen: So viel Freiraum wie möglich, so viel Corporate Design wie nötig
Genauso wie bei Werbematerialien ist es auch bei unternehmensinternen Druckerzeugnissen wichtig, dass die Corporate-Design-Vorgaben des Unternehmens eingehalten werden. Trotzdem sollte den Mitarbeitern natürlich so viel Gestaltungsspielraum wie möglich für die eigenen Inhalte bleiben. Eine unternehmenseigene Web-to-Print-Plattform kann hier eine attraktive Lösung sein: Zum einen sichert sich das Unternehmen so die volle Kontrolle über Design und Layout und kann die Bausteine dafür bei Bedarf zentral anpassen. Zum anderen produzieren so auch Mitarbeiter, die ansonsten nichts mit Layout zu tun haben, professionelle Geschäftspapiere wie etwa Tagungsunterlagen, Geschäftsberichte, Visitenkarten, Türschilder, Stempel und vieles mehr – und zwar ohne zusätzliche Unterstützung und stets einheitlich.
B2C: Kunden personalisieren sich ihre Produkte selbst
Unternehmen, die ihren Kunden ein eigenes Web-to-Print-Portal zur Verfügung stellen, bieten diesen eine Fundgrube voller kreativer Möglichkeiten, Produkte ganz nach den eigenen Wünschen zu gestalten – etwa mit dem eigenen Namen, eigenen Texten, eigenen Farben und Mustern, eigenen Fotos und so weiter. Das individuelle Design macht die Produkte attraktiver und durch die eigene Mitarbeit identifizieren sich die Kunden auch viel stärker mit diesen, was zu einer höheren Kundenbindung führt. „Dieser Effekt ist beispielsweise einer der Gründe für den Erfolg von Ikea", erläutert Andreas Borrmann, Experte für Kundenbindung und Geschäftsführer von AVISO-Solutions. „Der stolze Besitzer eines Ikea-Schranks darf sich ein bisschen so fühlen, als hätte er diesen in Heimarbeit selbst gebaut – obwohl er ebenso wie bei Web-to-Print ja eigentlich nur vorgefertigte Bausteine zusammengefügt hat." Produkte, die sich für die individuelle Ausgestaltung via Web-to-Print eignen, sind zum Beispiel (Foto-)Bücher, CD-Hüllen, T-Shirts, Becher, Briefpapier, Schlüsselanhänger, Gardinen, Tapeten und vieles mehr.
Spielwiese für kreative Ideen mit hohem Entertainment-Faktor
Der Reiz, der Web-to-Print für den Kunden ausmacht, besteht aber nicht nur in den individuellen und „selbstgemachten" Ergebnissen. Zum Teil gilt bei Web-to-Print auch die Devise: Der Weg ist das Ziel. Schließlich können sich die Kunden innerhalb eines Web-to-Print-Portals völlig ohne zeitliche Begrenzungen kreativ austoben. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie von jedem Ort aus können sie nach Herzenslust ausprobieren und herumbasteln, ohne dabei irgendwelche Mitarbeiter zu binden. Ein eigenes Web-to-Print-Portal einzuführen, bietet einem Unternehmen also die Chance, dass Internetnutzer dieses allein schon wegen seines hohen Unterhaltungswerts ansteuern. „Auch viele jener Besucher, die anfangs gar nicht vorhatten, tatsächlich einen Kauf zu tätigen, werden zum Schluss angesichts des von ihnen selbst so liebevoll gestalteten Produkts schwach und bestellen es dann doch", weiß Andreas Borrmann.
Fazit: Entlastung für das Unternehmen, Spaß und Macherstolz für die KundenAbgesehen vom Einsatz für das Direktmarketing, mit dem sich der erste Teil befasste, profitieren Unternehmen auf drei Arten von Web-to-Print:
- Die Gestaltung unternehmensinterner Drucksachen ist mit Web-to-Print viel weniger fehleranfällig, so dass beliebige Mitarbeiter damit betraut werden können. Die Sorge, ob auch alle die jeweils aktuellen Dokumentvorlagen für die verschiedenen Drucksachen verwenden, gehört dank Web-to-Print der Vergangenheit an.
- Für Unternehmen, die bereits in vielen Fällen Produkte nach individuellen Kundenwünschen personalisieren, ergibt sich durch den Einsatz eines eigenen Web-to-Print-Portals eine spürbare Entlastung der Mitarbeiter. Der große Vorteil besteht darin, dass sich die Kunden über ein solches Portal quasi selbst bedienen – denn bei der Abwicklung von Druckaufträgen schlummert das größte Rationalisierungspotenzial oft auf der Kundenseite.
- Unternehmen, die ihren Kunden bislang kaum Möglichkeiten geboten haben, ihre Produkte an deren individuelle Vorlieben anzupassen, können sich mit Hilfe eines eigenen Web-to-Print-Portals ganz neue Käuferkreise erschließen.
Für ein unternehmenseigenes Web-to-Print-Portal spricht auch, dass dieses auf verschiedene Arten eingeführt werden kann – auch so, dass sich die notwendigen Investitionen in Grenzen halten. Es kann in Form von Software as a Service (SaaS) genutzt, als White-Label-Lösung realisiert oder natürlich auch von Grund auf neu entworfen werden.
Über AVISO-Solutions:
AVISO-Solutions entwickelt als IT-Dienstleister maßgeschneiderte und modular aufgebaute Lösungen, um Kundenbeziehungen effizient zu managen und zu nutzen. Unsere Leistungen umfassen Kundenbindungssysteme, Zahlungsabwicklung, Adressmanagement und Direktmarketing. Unsere Kunden sind Unternehmen, Vereine und Verbände nahezu aller Größen und Branchen, die mit personalisierten Kundeninformationen umgehen.
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