Zu den häufigsten Fragen in einem Wasserbettengeschäft zählt die, ob man ein Hardside- oder ein Softside-Modell bevorzuge. Wer sich bisher nicht genauer mit der Materie der
Wasserbetten beschäftigt hat, den mag diese Frage überraschen und zunächst ratlos machen, dabei ist der Unterschied leicht erklärt, wenn man sich den generellen Aufbau von einem
Wasserbett vor Augen führt.
Die
Wassermatratze besteht aus mehreren Teilen eines besonderen, sehr dehnfähigen und robusten Kunststoffes, die miteinander verschweißt sind, so dass sie die Form und Größe der gewünschten
Matratze erreichen. Da eine gewisser Grad an Befüllung notwendig ist, um den Wasserbetteffekt des Schwebens zu erreichen, muss auch die Höhe der Matratze entsprechend sein, und dieses bedeutet für die Lastverteilung, dass der größte Wasserdruck auf den Nähten der Seitenteile anliegt. Bei einem Hardside-Bett liefert der Rahmen des Bettes den notwendigen Halt, es ist im Aufbau am ehesten mit den klassischen Bettkästen zu vergleichen.
Allerdings ist das Gefühl beim Einsteigen in das Bett auch geprägt durch den Rahmen, der deutlicher spürbar ist, als dieses bei einem Softside-Modell der Fall ist. Daher ist die Variante mit der Stützung durch den Bettkasten auch nicht mehr die am häufigsten Nachgefragte, sondern die Weitereinwicklung, Softside, ist bei den Kunden deutlich beliebter. Hier liegt die Matratze in einer Schaumstuffhülle, die genau auf das abgeschrägte Profil der Matratze abgestimmt ist und somit sowohl stabilisiert als auch ein angenehmes, weiches Einsteigen in das Bett gewährleistet. Bei der Auswahl der Designs des Bettes an sich hat man dann freie Auswahl aus Materialien und Formgebung und ist auch durch die Wahl des Matratzensystems nicht vorbestimmt, sondern kann je nach Größe des Bettes und bevorzugter Ausführung aus vielen verschiedenen Modellen wählen, sofern die Matratzengröße passt, kann man natürlich auch einen bestehenden Bettrahmen weiter nutzen und nur die Matratze austauschen und somit das Liegegefühl verbessern.
Andreas Mettler