(Online-Artikel.de) - Schon ein altes Sprichwort besagt, dass man so liegt, wie man sich bettet.
Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und dies gilt auch für die Anforderungen an sein Bett. So bevorzugt der Eine eine harte Matratze mit Federkern, der andere liegt auf einer Latex-Matratze wie im siebten Himmel. Das gleiche gilt natürlich auch für die Schläfer in Wasserbetten.
Die Wasserbetten unterscheiden sich hauptsächlich in der Art der Wassermatratze und beim Rahmen.
Das Softside Bett ist die zur Zeit am häufigsten verwendete
Wasserbetten-Art. Die Umrandung besteht aus einem Schaumstoffrahmen, welcher dem System die Stabilität verleiht. Ein schwerer Rahmen aus Holz oder Alu ist überflüssig. Bei Modellen, die schon ein wenig älter sind, hat der Softsider allerdings einen gravierenden Nachteil. Der Rahmen verkleinert die Liegefläche um 15 bis 20 Zentimeter. Dies bedeutet bei einem 2.00 m langen Bett, dass die Liegfläche nur etwa 1,80 bis 1,85 m lang ist.
Das Hardside-Wasserbett ist eine mittlerweile veraltete Version des Wasserbettes. Auf einem Untergestell aus Bodenplatte und Gewichtsverteilern ruhte ein Rahmen, der entweder aus Holz oder Aluminium bestand. Um zu verhindern, dass Wasser evtl. austreten könnte, wurde zwischen dem Rahmen und der Matratze eine Sicherheitsfolie angebracht.
Wie bei einem Bett ohne Wasser ist auch bei einem
Wasserbett die Matratze das Herzstück des Bettes. Die ersten Wassermatratzen bestanden aus glattem Vinyl und waren nur mit Wasser gefüllt. Diese unstabilisierten Matratzen nennt man „Freeflow"-Systeme. Bei einer modernen Wassermatratze ist die Oberfläche aus extra dehnfähigem Material hergestellt. So wird der Schlafkomfort und die Anpassungsfähigkeit gesteigert. Kammern in der Matratze und Vliesmatten im Inneren ermöglichen mittlerweile sogar unterschiedliche Härtegrade oder auch Beruhigungsstufen.
Autor: Britta Lutz