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Was verschleiert die Bayerische Justiz?

Autor: cmp-gl | Erstellt am: 22.06.2009 | Gelesen: 1280
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Bayerische Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Beate Merk weicht erneut aus!

Die Katholische Akademie in Bayern richtete am 19. und 20. Juni im Münchner Kardinal Wendl Haus Dankenswerterweise die Tagung "Die Schattenmacht" –  Organisierte Kriminalität als Bedrohung von Gesellschaft und Rechtsstaat aus.

Während die hochkompetenten journalistischen Kenner der Szene: Petra Reski, Venedig und Jürgen Roth, Frankfurt ebenso eindrucksvolle wie beklemmende (bsw. aus welchen Quellen sich der Opel Investor Oligarch Oleg Deruipaska ohne jede erkennbare Reaktion übriger Beteiligter oder gar der Medien speist) Szenarien skizzierten und Dr. Jochen Käppner, Ressortleiter Lokalredaktion der Süddeutschen Zeitung auch mit einem kritischen Referat brillierte, kamen – abgesehen vom Erfahrungsbericht des Kemptener Staatsanwaltes Gunther Schatz – seitens der behördlichen Redner: Dr. Peter Dathe, Präsident des Bayerischen Landeskriminalamtes und Dr. Christoph Strötz, Leiter der Generalstaatsanwaltschaft München doch eher – und besonders Bayern – schönfärbende Beiträge, denen sich für die politische Seite auch Justiz- und Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk anschloss.

Nach der Podiumsdiskussion waren auch Zuhörerfragen erlaubt und Dr. Merk machte den, nach 4 Fragen bereits schließen wollenden Tagungsleiter Dr. Armin Riedel selbst auf die des Vertreters der IG Geschädigter Müller-Risch aufmerksam, welche wie folgt formuliert wurde: "die Frage richtet sich an Frau Staatsministerin Dr. Merk: Frau Staatsministerin, während wir in diesen beiden Tagen viel von Auswirkungen der Organisierten Kriminalität des Auslands auf Deutschland gehört haben, möchte ich Ihren Focus auf eine nationale Thematik mit Schwerpunkt in Bayern lenken: seit 1997 zieht sich eine Spur von Wirtschaftskriminalität und Korruption, protegiert von verantwortlichen Vertretern aus Justiz, Kirchlichen Kreisen, Politik und Wirtschaft durch unser Land.

Wie erklären Sie deren Opfern, welche ihre unternehmerische Existenz und hunderte von Arbeitsplätzen verloren haben, die Verweigerungshaltung Ihres Hauses und – in zumindest den letzten 3 Jahren – auch von Ihnen persönlich, was die dahingehende Aufklärung anbelangt?

Um nicht nur kryptisch zu bleiben gebe ich Ihnen zwei Stichworte: Frontmann Müller-Risch und die kürzliche Gesprächsempfehlung von Dr. Theo Waigel mit mir, auf welche Sie nur mit fehlendem Bedarf reagierten."

Die Staatsministerin tat es Dr. Strötz gleich, der auf die konkrete Frage, ob Ermittlungen zu den Informationen von Jürgen Roth, dass die Investitionen in ein Münchner Luxusbauprojekt aus dubiosen russischen Quellen stammen eingeleitet werden/wurden, auf die pauschale Tatsache, dass Geldwäsche in München schon mal vorkommen und einen damit gar nicht in Verbindung stehenden Einzelfall auswich: Sie flüchtete in die billigste der billigen Möglichkeiten: sie lehnte eine Einzelfall Stellungnahme ab und sagte – wie auch alternativ Generalstaatsanwalt Dr. Strötz und/oder LKA Präsident Dr. Dathe – nicht einmal hier – Cora Publikum – Gesprächsbereitschaft zu, sondern "entschwebte" zu einem TV Interview – um der Bevölkerung anderweitig "Sand in die Augen zu streuen"?

Denn welch beredtes Beispiel sie geliefert hatte, wie weit die Politik von der Basis – den so viel zitierten Menschen – abgehoben ist, zeigten die stürmischen Reaktionen der TagungsteilnehmerInnen nach Veranstaltungsende

Erich Neumann, freier Journalist, DPV/BCC
www.ig-mueller-risch.de
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Götz am 10.03.2010
Ich als bayer.Bürger habe Ähnliches von der Jmin. Merk erleben müssen. Nachdem ich mich gegen die Ernennung des durch den Richterwahlausschuss zum BGH-Richter gewählten OLG-Richters Dr. Günter zum BGH-Richter ausgesprochen hatte, weil er nach meiner Überzeugung und meinen fundierten Ausführungen in meiner Strafanzeige vom 25.8.09 ein Verbrechen der Rechtsbeugung begangen hatte, "deckte" Frau Merk diesen von ihr vorgeschlagenen Kandidaten, indem sie gegenüber der zuständigen BJmin. vorgab, es bestünden keine Anhaltspunkte für disziplinarische Maßnahmen oder gar den Verdacht einer Rechtsbeugung.Dadurch schaffte sie es in Kooperation mit der BJmin. Leutheuser-Schnarrenberger, dass Dr.Günter trotz des anhängigen Klageerzwingungsverfahrens und des dringenden Verdachtes der Rechtsbeugung am 1.3.10 zum BGH-Richter durch die BJMin. ernannt wurde, was ein Skandal ist.Sie zeigte offenbar kein Interesse daran, ihren hochgelobten bayerischen "Spitzenjuristen" auch nur in Zweifel ziehen zu lassen oder die Vorwürfe gegen ihn einer unbefangenen Prüfung zu unterziehen oder das Ergebnis des gerichtlichen Verfahrens abzuwarten, sondern zog es vor,durch die "Beihilfe" zur Ernennung voreilig Fakten zu schaffen.







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