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Was steckt hinter Laktose-Intoleranz?

Autor: healthandlife | Erstellt am: 09.09.2010 | Gelesen: 725
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ca. 75prozent aller Menschen habe eine Milchzuckerunverträglichkeit. Die Symptome reichen von Kopfschmerzen bis Blähungen.

Milchprodukte
Milchprodukte
Bei der Laktose-Intoleranz kann der menschliche Organismus den Milchzucker, den wir durch Milchprodukte zu uns nehmen, nicht aufspalten. Nach dem Verzehr von Milchprodukten kommt es bei immer mehr Menschen zu Beschwerden wie Kopfweh, Blähungen oder Übelkeit. Oft nimmt man Milchzucker aber nicht nur durch Milchprodukte sondern auch durch Backwaren oder Süßigkeiten zu sich. Ein Laktosetest kann beim Arzt durchgeführt werden und gibt genaue Informationen über den Grad der Unverträglichkeit.

Rund drei Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung leiden an Laktose-Intoleranz, oft ist diese Milchzucker-Unverträglichkeit schuld an Durchfall, Blähungen, Kopfschmerzen, Darmkoliken und Übelkeit. Allein im nördlichen Europa scheint die Bevölkerung den Milchzucker gut zu vertragen.

Ursache für die Milchzucker-Unverträglichkeit ist das Fehlen des Enzyms Laktase, das den Zweifachzucker Laktose in seine Bestandteile Traubenzucker und Galaktose spaltet. So kommt der Milchzucker in tiefere Abschnitte des Darms und verursacht dort erhöhte Darmaktivität, was zu Durchfall, aber auch zu Müdigkeit, Übelkeit und unreiner Haut führen kann.

Oft nehmen wir den Milchzucker nicht direkt durch Milch, Käse und andere Milchprodukte auf, sondern er versteckt sich in Backwaren, Süßigkeiten oder auch in vielen Medikamenten. Joghurt und Kefir hingegen werden meistens besser vertragen. Die enthaltenen Laktobazillen unterstützen den Darm dabei den Milchzucker abzubauen.

Ein einfacher Laktose-Test beim Arzt gibt Aufschluss, einziges Heilmittel ist aber, den Milchzucker weitgehend zu meiden. Eine Ernährungsberatung kann Ihnen dabei helfen Lebensmittle die Milchzucker enthalten zu umgehen. Es gibt darüber hinaus schon einige Alternativprodukte die auf Soja- oder Reisbasis hergestellt werden.

Völlig unbedenklich sind folgende Lebensmittel: Obst, Gemüse, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee, Öl, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Sojamilch, Frischfleisch, frischer Fisch und Geflügel, Eier, Zucker, flüssiger Süßstoff, Hülsenfrüchte, Getreide, Gemüsesaft, Salz und Nüsse.

Health + Life Gesundheitsvorsorge
Gabriele Scheucher, Ernährungsberaterin

 
 
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