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Was passiert bei Zusammenschlüssen bei Privaten Krankenversicherern

Autor: Sven-Hennig | Erstellt am: 14.04.2010 | Gelesen: 574
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - am Beispiel des Dt. Rings und der Signal Krankenversicherungsverein aG

GF Sven Hennig
GF Sven Hennig
Gestern erschien in einem anderen Blog ein Bericht mit der Überschrift "Deutscher Ring gibt auf?!".

Dort wurde unter anderem von einem Gerücht berichtet, dass der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein aG sein Neugeschäft aufgeben wolle und dieses zukünftig an dieSignal Iduna gehen soll, mit dem der Dt. Ring in einem Gleichordnungskonzern verbunden ist.

Aufgrund der Tatsache, das auch viele meiner Kunden in Tarifen des Dt. Rings versichert sind schickte ich eine offizielle Anfrage an den Versicherer. Die Fragen und Antworten (von Hr. Präger, Leiter Krankenversicherungsvertrieb freundlicherweise schnell per Mail beantwortet) finden Sie hier:

FRAGE 1: Gibt es (wie auch immer geartete) Pläne, das Neugeschäft des Deutschen Rings KV aG nicht fortzuführen?

Antwort von Hr. Präger:

Nein ! Innerhalb des Gleichordnungskonzerns Signal Iduna werden auch künftig beide Risikoträger des Konzerns ( Signal Krankenversicherungsverein a.G. und Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. ) als eigenständige Obergesellschaften tätig sein und den Vermittlern und Mitgliedern ihren jeweiligen Produktportfolios zur Verfügung stehen.

Frage 2: Was passiert mit den bestehenden Tarifen und Kunden?

Antwort: Jeder Risikoträger wird auf der Basis der heutigen Produktwelt weiterhin eigenständigagieren und sein jeweiliges Tarifangebot - ausgerichtet an notwendigen Marktanforderungen und - veränderungen - gezielt weiterentwickeln. Dies bedeutet auch, daß zukünftig in beiden Versicherungsvereinen weiterhin voneinander vollständig unabhängige Versichertenkollektive bestehen.

3.) Unabhängig davon: Gibt es Pläne das Neugeschäft zukünftig nur noch unter der Marke Signal Iduna KVV aG fortzuführen und zu vermarkten?

Keineswegs ! Pläne dieser Art bestehen verbindlich nicht.

Damit ist klar, das sich an den Strukturen, Tarifen und auch an der Leistungs-/ Antragspolitik der beiden Risikoträge Signal Iduna KVVaG und Deutscher Ring KVVag nichts ändern wird. Nur durch einen Gleichordnungskonzern ist eben kein neues, einziges Unternehmen entstanden, sondern es wurden und werden Synergien genutzt und geschaffen.

 
 
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