Plant man, einen Campingurlaub zu machen, stellt sich für viele Unerfahrene schnell die Frage, wie denn der Alltag in einem Campingwagen aussieht. Wie kocht man, wie macht man den Abwasch, wo entsorgt man die Campingtoilette. Und ganz besonders: wie kann man sich mit einer Dusche erfrischen, wenn man mehrere Tage in der Natur viele Erlebnisse gemacht hat? Die Frage nach dem Waschen im Campingurlaub ist eine durchaus wichtige, denn die Hygiene ist ein Faktor, der viele Menschen daran zweifeln lässt, einen Campingurlaub in Angriff zu nehmen. Bei größeren Campinganlagen kann man natürlich die öffentlichen Duschen verwenden. Doch für eine einfacher Erfrischung ist der Weg dorthin meist zu lange.
Deshalb hat sich in den letzten Jahren ein breiter Markt an Solarduschen gebildet. Eine
Solardusche ist eine mobile Dusche, die man an vielen Orten aufstellen kann, ohne, dass man unmittelbar einen Kontakt zum Wassersystem herstellen muss. Zumindest gilt das für die meisten Solarduschen, die einen Tank besitzen. Andere wiederum müssen mittels eines Schlauches mit dem Wassersystem verbunden werden.
Solarduschen haben den praktischen Vorteil, dass man sie zumeist zusammenklappen und somit platzsparend verstauen kann. In jedem Campinganhänger, Wohnmobil oder ähnlichem Reisewagen lässt sich somit eine Solardusche verstauen. Stellt man sie dann in der Sonne auf und besitzt eine Verbindung zum Wasser, egal ob über einen Tank oder einen direkten Anschluss, so kann man auch warmes Wasser zum Duschen verwenden.
Den Nutzen, den Solarduschen bringen, haben immer mehr Menschen erkannt, so dass Campingfreunde längst nicht mehr die einzigen Käufer solcher Duschen sind. Auch im heimischen Garten, in unmittelbarer Nähe zu einem Gartenpool, machen sich die Solarduschen sehr gut, da man sich nach dem Planschen und Baden im Pool unverzüglich abduschen kann. Jeglicher Schmutz, der am Körper haftet, kann somit gar nicht mehr in das eigene Haus gelangen, was im Interesse jedes Bewohners des Hauses sein dürfte.
Dirk Staudinger