Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Was kostet die Welt?

Autor: BeautifulMetals | Erstellt am: 13.07.2011 | Gelesen: 854
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Was man tun muss um sich die die ganze Welt leisten zu können

Der Zinseszins erfordert eine ständige Geldvermehrung
Der Zinseszins erfordert eine ständige Geldvermehrung

Man nehme an es habe vor 2000 Jahren bereits Banken gegeben die sämtliche Kriege und Krisen problemlos überstanden hätten. Und angenommen, es gäbe den Euro schon seit 2000 Jahren und man hätte damals einen Euro angelegt und dafür 5% Zinsen pro Jahr bekommen. Welchen Geldbetrag könnte man dann heute theoretisch abheben? Wer nun denkt, man hätte so einige Tausend Euro auf dem Konto liegt völlig daneben. Durch den Zinseszins-Effekt liegt hier nämlich ein exponentielles Wachstum vor.

Bei einem Zinssatz von 5%, was durchaus einem historischen Durchschnitt entspricht, haben wir den Ursprungsbetrag alle 14 Jahre verdoppelt. Verdoppelt man jedoch 10 mal, so haben wir das 1024-fache des Ursprungsbetrags, also in etwa das 1000-fache. Unser oben angelegter Euro würde so also nach 140 Jahren etwa 1000 Euro "erwirtschaftet" haben. Wer nun glaubt nach 280 Jahren habe man schon 2000€ erreicht, der hat den Zinseszins-Effekt nicht verstanden. Nach 280 Jahren haben wir nämlich in etwa 1 Millionen Euro erreicht. Alle 140 Jahre vertausendfacht sich also der angelegte Betrag, wenn man diesen mit einem Zinssatz von 5% anlegt. Nach 600 Jahren haben wir die Eine-Billionen-Euro-Grenze also schon lange überschritten. Nach 2000 Jahren hätte so ein Euro bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 5% etwa einen Betrag erreicht von:

2.391.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Euro

Mit diesem Geld könnte man alle Aktien der Welt kaufen! Man könnte sämtliche Rohstoffe, Rohstoffvorkommen, Mienen, Immobilen kaufen. Man könnte damit alles Land der Welt erwerben. Würde man mit dem Geld einen Goldklumpen kaufen, so müsste dieser Goldklumpen in etwa das eine-billionenfache Volumen der Erde haben, sodass mit den aktuellen Marktpreisen das ganze Geld aufgebraucht wäre. Man könnte sich alle Besitztümer des heute erreichbaren Universums kaufen, also die ganze Welt, wenn man so will.

Natürlich ist das nur ein Gedankenmodell, da die Preise mit der in Umlauf geratenen Geldmenge ständig mitwachsen würden. Ebenso wäre das Geld nichts wert wenn nicht viele solche Geldberge angehäuft hätten, sodass Geld als Zahlungsmittel noch in Frage kommt. Wieso sollte irgendjemand konsumierbares Gut gegen Geld tauschen, wenn das Geld nicht wiederum gegen andere Güter eingetauscht werden kann. Auch ist ein Anlagehorizont von 2000 Jahren nur etwas für Unsterbliche, die eine Bank gefunden haben welche über diesen Zeitraum konstant 5% Zinsen bezahlen kann. Doch man darf nicht vergessen, dass die hälfte des oben dargestellten Eurobetrages nur in den letzten 14 Jahren dieses Gedankenmodelles "hergestellt" wurden.

Wie vermehrt sich eigentlich das Geld? Aus persönlicher Sicht vermehrt sich das Geld durch Arbeiten und Sparen. Ziel ist dabei oft die "Finanzielle Freiheit". Das ist ein zustand, bei dem "das Geld für mich arbeitet", sich also selbst vermehrt und man dadurch problemlos von den Zinsen leben kann. Natürlich wäre das Geld, welches in Umlauf ist, irgendwann von den Millionen von Sparkonten aufgesaugt - wenn nicht ständig neues Geld erschaffen werden würde. Wem nun auffällt, dass sich also die Geldmenge regelmäßig verdoppeln muss, nur um die Zinsempfänger bedienen zu können, der wird sich unter Umständen auch die Frage stellen "woher kommt all das Geld eigentlich?". Letztendlich wird Geld durch Kreditvergabe aus dem Nichts erschaffen. Es entsteht aus dem Versprechen es wieder zu bringen. Geld entsteht also aus Schulden - und die lassen sich scheinbar problemlos vermehren, solange die Bonität stimmt. Da auch die meisten und wichtigsten Währungen, wie etwa der Dollar seit 1971, nicht mehr durch Gold bei den Zentralbanken umtauschbar ist (Gold-Standard), haben die Währungen keinen echten inneren Wert mehr. Die Geldschöpfung kann so also problemlos bis zum Exzess getrieben werden.

Dieser Artikel soll Ihnen zeigen, dass unser derzeitiges Geldsystem früher oder später eine gewisse Obergrenze erreicht haben wird und eine massive Geldentwertung eine wahrscheinliche Folge sein kann. Wer nun seine Altersvorsorge oder sein Vermögen gänzlich in Geldwerte (Papierwerte) angelegt hat, sollte das vertrauen in das Fiat-Geld neu überdenken und den Kauf von Edelmetallen in Betracht ziehen. Wer Gold oder Silber ohne Gegenparteirisiko physisch besitzen möchte, der findet interessante Angebote auf der Webseite www.beautiful-metals.de zu aktuellen Marktpreisen. Gold und insbesondere Silber sind momentan noch sehr günstig, daher sollte man sich mit der Kaufentscheidung nicht allzu sehr Zeit lassen.

Simon Michelfelder
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Geld - Versicherung & Vorsorge:
Selbstständige in der PKV: Ärger mit Lockangeboten
Die ökologische Rürup-Rente
Wie man mit dem Tagesgeld das Beste für sich heraus holt!
Die Pflegereform 2012 / 2013 ist beschlossen
Dienstunfähigkeitsabsicherung von Beamten
Richtig planen für die Rente
Krankenzusatzversicherungen für Kinder
Pflegezusatzversicherung - heute schon an morgen denken

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Was kostet die Welt?”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.