Industriefolien
Stretchfolie, die auch als Dehnfolie bezeichnet wird, kommt überall dort zum Einsatz, wo Waren und Güter für den Transport verpackt werden müssen. Es handelt sich um eine meist transparente Industriefolie, die auf bis zu 500% ihrer ursprünglichen Länge dehnbar ist, ohne zu reißen. Auf diese Art und Weise können sowohl kleinteilige Güter, als auch Palettenladungen, rasch und unkompliziert verpackt und gesichert werden. Einige Stretchfolien müssen noch mit Klebstoffen gesichert werden, andere haben die besondere Eigenschaft, an sich selbst zu haften und ohne den Zusatz von Klebematerial auszukommen. Diese Art von Folie kennen die meisten bereits. Sie kommt im Haushalt als Frischhaltefolie zum Einsatz.
Bei der
Wickelfolie handelt es sich ebenfalls um eine Industriefolie, die zur Verpackung von Transportgütern verwendet wird, allerdings ohne die extreme Dehnbarkeit und Adhäsionsfähigkeit der Stretchfolien.
Wickelfolie ist typische Weichfolie, die meist aus Verbundstoffen hergestellt wird. Durch den Einsatz von Recyclingmaterialien, lassen sie sich umweltfreundlich und kostengünstig produzieren. Folien werden im Fachhandel in unterschiedlichen Rollengrößen angeboten, je nach Anforderung an die Verpackung.
Angewendet werden sie dann, von Hand, über einen Handabroller oder bei großflächiger Verarbeitung, auch maschinell, über eine Wickelmaschine mit Drehtisch. Vor allem in der Lebensmittelindustrie werden gerne Folien verwendet, weil sie die verpackten Lebensmittel luftdicht und keimfrei einschließen und so länger haltbar machen. Bei der Kaufentscheidung für eine Folie sollte auch der Aspekt Umweltschutz mit einbezogen werden. PE-Folien werden auch hohen Anforderungen gerecht, wenn es um aktiven Umweltschutz geht. So kann PE-Folie sich über eine bessere Öko-Bilanz freuen, als das zum Beispiel bei Papier der Fall ist. PE-Folien sind also eine echte Alternative für Betriebe und Privatleute, die auf eine ausgeglichene Öko-Bilanz Wert legen.