Der Sinn und Zweck eines Kurz-URL DienstEine URL kann insbesondere bei einem Deep Link sehr lang werden. Als Deep Links werden solche Links bezeichnet, die nicht auf die Startseite einer Website verweisen sondern direkt auf ein spezielles Dokument. Die dabei entstehenden Links sind nicht selten derart lang, dass sie nicht einmal vollständig in der Adresszeile eines Browsers angezeigt werden können.
Kurz-URL-Dienste bieten die Möglichkeit, für derart lange URLs kurze Aliases ("Stellvertreterlinks") anzulegen. Dieser kurze Link verweist dann auf die Internetseite des
Kurz-URL-Dienstes und wird von dort auf das eigentliche Ziel des Links weitergeleitet. Der bekannteste Kurz-URL-Dienst ist TinyURL (tinyurl.com), aber mittlerweile existieren viele weitere Anbieter.
Beispielsweise ist es so möglich, den Link auf ein willkürlich ausgewähltes Dokument der Bundesregierung
www.bundesregierung.de/..pdf/aa-nachhaltigkeitsbericht in den deutlich besser handhabbaren Link
gn.cx/nhb umzuwandeln.
Das ist sehr komfortabel, hat aber den Nachteil, dass dem Kurzlink nicht mehr anzusehen ist, auf welche Domain er verweist. Hier lauern Gefahren, ein Stichwort dazu lautet „Pishing". Der User kann über einen Kurzlink entweder direkt auf eine Pishing Seite geführt werden oder die Zuordnungstabelle, in der die Kurzlinks den Originallinks zugeordnet werden, kann beim Anbieter gehackt werden (
www.pcwelt.de/../kurz_url_dienst_leitete_millionen_urls_falsch_um/). Um die Sicherheit zu erhöhen, können Kurzlinks auch in einer Variante erzeugt werden, die eine Vorschau auf die verlinkte Quelle gestattet.