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Was einen guten Börsenbrief ausmacht - Qualitätskriterien bei Börsenbriefen

Autor: Kozel | Erstellt am: 08.10.2009 | Gelesen: 1044
Kategorie: Geld - Versicherung & Vorsorge | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Investor Verlag setzt sich für Qualitätskriterien bei Börsenbriefen ein

In erster Linie sollte ein guter Börsenbrief eine gute Performance haben, denn schließlich wollen die Anleger Geld verdienen. Doch wie genau erkennt man einen guten und vor allen Dingen seriösen Börsenbrief? Erfahrene Börsianer wissen, worauf sie achten müssen. Viele private Kleinanleger jedoch stehen mit diesem Problem alleine da. Aus diesem Grund startet der Investor Verlag aus Bonn das Projekt „Verband unabhängiger Finanzpublikationen“ mit dem Ziel, den Stellenwert deutscher Börsenbriefe zu verbessern und verbindliche Qualitätskriterien zu entwickeln.

Börsenbriefe sollen möglichst unabhängig sein und den Anleger objektiv in der Wahl seiner Anlagestrategien beraten. So weit die Theorie. In der Praxis sind Börsenbriefe jedoch nicht immer unabhängig, da sich teilweise auch schwarze Schafe in diesem Bereich tummeln und so den Ruf der gesamten Branche in Misskredit bringen.

Vorsicht vor betrügerischem „Frontrunning"

Eine bekannte Masche ist: Es wird ein kleines, börsennotiertes Unternehmen vorgestellt und im Wert immer weiter gepusht, bis der Kurs massiv steigt. Der Redakteur selbst hat sich im Vorfeld bereits mit der Aktie eingedeckt. Aufgrund des gestiegenen Kurses schenken nun auch Kleinanleger dem Wert Glauben und investieren. Der Redakteur des Börsenbriefes stößt nun seine Anteile wieder ab und verzeichnet hohe Gewinne. Die ersten Anleger steigen ebenfalls aus und können, wenn sie früh genug die Notbremse gezogen haben, auch noch kleine Gewinne verzeichnen. Das Gros der Anleger, die durch die fallenden Kurse alarmiert sind und zu spät verkaufen, landen in der Verlustzone. Frontrunning heißt dies im Fachjargon.

Verband unabhängiger Finanzpublikationen

Für die Leser von Börsenbriefen sind solche Machenschaften leider nur sehr schwer zu durchschauen und es ist fast unmöglich zu erkennen, wer in der Branche sauber arbeitet und wer nicht. Der Investor Verlag aus Bonn hat aus diesem Grund das Projekt „Verband unabhängiger Finanzpublikationen" ins Leben gerufen. „Wir vom Investor Verlag haben sehr strenge interne Richtlinien, denen sich jeder, der an einer Publikation bei uns mitarbeitet, unterwerfen muss", stellt Verlagsleiterin Sandra Witscher klar.

er Verlag hat Qualitätskriterien entwickelt, denen sich ein Verbandsmitglied unterwerfen muss, um diesem beitreten zu können. Ziel ist es, die Reputation der Börsenverlage zu erhalten und aufzubauen. Denn gute Börsenbriefe sind bestens geeignet, den privaten Anleger beim Vermögensaufbau zu unterstützen, zumal die Beratung hier im Gegensatz zu Banken provisionsunabhängig erfolgt. Sind die Kriterien erfüllt, soll ein Qualitätssiegel verliehen werden, das dem Kunden einen verlässlichen Maßstab für die Qualität eines Börsenbriefes an die Hand gibt. Wer mehr über das Projekt und die genauen Inhalte erfahren möchte, kann sich unter www.investor-verlag.de/investor-verlag/.. weiter informieren.
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von karlGN am 02.11.2009
Ich selbst habe bereits viele negative Erfahrungen mit Börsenbriefen gemacht. Die meisten sind nur kurzfristig im Plus. Auch wird in diesem Bereich viel betrogen. Um diese Gefahr reduzieren zu können, investerie ich nur noch in Börsenbriefe von Autoren die ich persönlich kennen gelernt habe. Damit kann man sich zumindst einmal ein Bild von dem Autor machen. Wenn Autoren mich von ihrer Kompetenz durch ein Seminar überzeugen (bei mir war es der Börsenbrief von BayernGold) investiere ich erst in einen Brief. Damit bin ich nun besser gefahren als mit dem Abo von anonymen Autoren, die selten in Deutschland leben.







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