Als Hauseigentümer sollte eine entsprechende
Wohngebäudeversicherung wohl in den meisten Fällen selbstverständlich sein. Doch welche Risiken genau versichert sind ist den vielen nicht immer klar. Man kann zum Beispiel den Versicherungsschutz dieser Versicherung mit dem Einschluss von Elementarschäden erweitern. Die Elementarerweiterung übernimmt auch Kosten die durch eine Überschwemmung aus der Kanalisation entstanden sind. Solche Schäden sind bei den meisten Versicherungsgesellschaften in der
Gebäudeversicherung nicht versichert und müssen extra abgeschlossen werden.
Vor
Abschluss der Wohngebäudeversicherung sollten Sie in jedem Fall klären, ob sich Ihr Haus oder Gebäude in einem Risikogebiet befindet. Denn in der Elementarversicherung können Sie noch viele andere Zusatzrisiken, wie Erdrutsche oder Lawinengefahren, mitversichern lassen. Die monatlichen Beiträge sind für diese Risikogruppe noch relativ gering und oft zu empfehlen.
Generell können in der
Gebäudeversicherung Feuer-, Sturm-, Hagel- und
Leitungswasserschäden versichert werden. Hier wird in der Regel mit Hilfe des gleitenden Neuwertfaktors gearbeitet, die Deckungs- bzw. Versicherungssumme wird so einmal im Jahr überprüft und an die aktuelle Wertentwicklung angepasst. Das kommt natürlich auch dem Versicherungsnehmer zu Gute.
Die Risiken und deren Beurteilung erfolgt nach einigen festgelegten Kriterien, wonach dann natürlich auch die Höhe der Versicherungsprämie festgelegt wird. Neben der Ausstattung wird die Nutzung, Art der Dachung und die Bauart überprüft und bewertet. Auch wird ermittelt, ob sich das Gebäude in einem Risikogebiet, zum Beispiel für Hochwasser, befindet. Wenn das der Fall sein sollte, muss man bei einigen Gesellschaften mit deutlich höheren Beiträgen oder einer Ablehnung rechnen. Es kann sich also lohnen, wenn man als Gebäudebesitzer die meist recht unterschiedlichen
Gebäude Versicherungsangebote vergleicht. Denn Deckungssumme und Beiträge können je nach Gesellschaft etwas variieren.
Heiko Wessler