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Was beinhaltet der Aufbauprozess einer Balanced Scorecard

Autor: sammiller | Erstellt am: 08.08.2010 | Gelesen: 446
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Um sicherzustellen, dass der Aufbauprozess einer Balanced Scorecard richtig läuft, muss man wissen, was darin zu erfassen ist. Dieser Artikel wird Ihnen dabei helfen, solche Aufgaben zu bewältigen.

Es ist nicht einfach, eine Balanced Scorecard aufzustellen, die effektiv und nützlich sein wird. Ähnlich einem Ausbau der Infrastruktur sollte zuerst ein guter Plan vorhanden sein, dem man anschließend genau folgt. Der Aufbauprozess von Balanced Scorecard kann zwar schwer durchführbar sein, doch die Aufgabe vereinfacht sich mit der Erkenntnis, dass dieser Prozess seinen Anfang in der strategischen Planung nimmt. Nach mehreren Jahren Anwendung und vielen gezeigten Resultaten erhält man heute die Möglichkeit, auf diesen Erfahrungen aufzubauen und somit eine bessere Kommunikation, Aufgabenverteilung und Zurechenbarkeit innerhalb einer Organisation mit Hilfe der BSC erzielen, sodass man eventuell auch der Erreichung von Unternehmenszielen ein weites Stück näher kommen kann.

Als ersten Schritt bei der Aufstellung der Balanced Scorecard sollte eine Strategiekarte formiert werden, um von dort alle Bestandteile der BSC kopieren zu können. Wie Sie bestimmt schon wissen, stellt die Strategiekarte eine einfache visuelle Abbildung aller strategischen Ziele einer Organisation, die oberste Priorität genießen. Diese Ziele und die dazugehörigen Elemente werden in vier Bereiche unterteilt, die als Perspektiven bekannt sind. Dies sind: Kundenperspektive, Finanz-, Prozess- sowie die Lern- und Innovationsperspektive. Außerdem kann die Strategiekarte personalisiert werden, indem wichtigste Interessengruppen sowie ihre einzelnen Vertreter in der Karte berücksichtigt werden. Die vier in Ihrem Diagramm eingefügten Perspektiven werden analog in der Balanced Scorecard abgebildet. Weiter müssen Zielvorgaben gesetzt werden, deren Anzahl sich meist auf ungefähr acht bis zehn Ziele beschränkt. Diese werden in Form von kurzen Aussagen formuliert. Beispielsweise kann für die Kundenperspektive ein solches Ziel wie "Verbesserung der Kundenzufriedenheit" eingetragen werden. Diese Ziele können auch aus einer SWOT Analyse, welche Stärken und Schwächen sowie Chancen und Gefahren des Unternehmens abbildet, übernommen werden. Auf diese Kernpunkte sollte man sich konzentrieren.

Als Nächstes müssen die richtigen Kennzahlen identifiziert werden, mit Hilfe derer Sie feststellen können, ob das Unternehmen auf dem richtigen Weg zur Erreichung der definierten Zielvorgaben ist. Solche Messzahlen gelten als strategische Indikatoren, die den Erfolg jedes eingetragenen Vorhabens rechnerisch darstellen kann. Beispielsweise kann man das Ziel "Verbesserung der Kundenzufriedenheit" durch eine solche Kennzahl wie "durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad" messen, indem Kundenbefragungen durchgeführt werden. Hinzu können zusätzliche Indikatoren wie z.B. "Anzahl der Kundenbeschwerden" oder "Ertragsrate" eingefügt werden. Ist man in der Lage, aktuelle Daten zur Effizienz in dieser Perspektive miteinander zu vergleichen, kann die Funktion eines Ampel-Indikators abgerufen werden, wodurch eine schnelle Abbildung des aktuellen Messstatus gewährleistet wird. Dieses Ampel-System bietet meist eine Beschreibung der Situation in drei Farben: rot, gelb und grün – gleich einer Verkehrsampel.

Der letzte wichtige Schritt für den Aufbau der Balanced Scorecard beinhaltet die Festlegung von konkreten Voreinstellungen in der BSC seitens des Unternehmensmanagements, damit kritische Bereiche der Firma, welche die geforderte Leistung nicht erbringen, schnell lokalisiert werden können. Diese Voreinstellungen sollten für zeitbegrenzte Projekte angewandt werden. Dabei ist wichtig, dass Start- und Enddatum eines Projekts vorab festgelegt wurden. Auch an die schwachen Bereiche und unbefriedigenden Kennzahlen sollten diese Voreinstellungen angepasst werden. Mit diesem Schritt können Lücken geschlossen werden. Wurden also Schwachstellen lokalisiert und optimiert, kann man schließlich die Ampeln von gelb oder rot auf grün umstellen. Wollen Sie wirklich gute Ergebnisse sehen, müssen Sie außerdem Ihre BSC durch alle Unternehmensebenen kaskadieren, um Performance und Produktivität zu steigern.

Sam Miller, BSCDesigner.de
Wenn Sie an der Aufstellung einer Balanced Scorecard interessiert sind, erfahren Sie mehr dazu auf unserer Webseite.

 
 
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