
Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel, wie Anruf für Anruf. Dies klingt ein klein wenig verwirrend, ist aber letztlich leicht zu erklären. Der Inhaber eines Telefonanschlusses telefoniert mit Hilfe einer, vor der eigentlichen Rufnummer zu wählenden Vorwahl kostengünstiger. Diesen Service nehmen immer mehr Kunden in Anspruch, denn
billig telefonieren ist immer mehr im Kommen. Das kann man natürlich niemandem verbieten, denn in der heutigen Zeit möchte ja jeder irgendwie sein Geld zusammen halten.
Im Gegensatz zu einer Telefon Flat, die einen monatlichen Festpreis hat, wird beim Call-by-Call-Verfahren jeder Anruf einzeln abgerechnet. Das heißt, dass ein Kunde auf seiner monatlichen Abrechnung eine Auflistung der getätigten Call-by-Call Anrufe vorfindet. Mitunter wird der Kunde sichtlich erfreut sein, denn hier können teilweise Kosten bis zu 50% gespart werden. Dies rechnet sich vor allem für Leute, die nicht so häufig telefonieren.
Der Call-by-Call-Service wurde zu einer Zeit ins Leben gerufen, da die deutsche Telekom in Deutschland noch die so genannte Monopolstellung innehatte. Vertragsinhaber sollten so die Möglichkeit haben, billig telefonieren zu können. Der Wettbewerb wurde hiermit in Schwung gebracht, eigentlich mir dem Hintergedanken, die Telekom zur Kostensenkung bewegen zu können. Mit den Jahre hat auch die Telekom, durch die vielen günstigen Anbieter voran getrieben, die Preise gesenkt, gehört aber nach wie vor zu den teuersten Anbietern in der Telekommunikationsbranche.
Es sei hier übrigens angemerkt, dass das Call-by-Call-Verfahren auch nur in Verbindung mit einem Anschluss bei der deutschen Telekom möglich ist, andere Netzbetreiber haben diese Option nicht in ihrem Angebot, sind aber in der Regel meist so günstig, dass dies auch gar nicht nötig ist. Informationen hierzu findet man auf den entsprechenden Webseiten. Aber nicht alle Betreiber können mit einem Komplettangebot dienen.