Unsere Tränen wünschen dir Glück. Margret Hallstein
Fakt ist, dass jeder Mensch weint. Nur weinen nicht alle gleich. Während manchen Menschen schon vor Freude eine Träne über die Wange kullert, weinen andere ganz selten oder nur heimlich... Alle Menschen weinen. Menschen besitzen einen Tränenapparat, um das Auge zu schützen. Bei Bedarf wird Tränenflüssigkeit gebildet - und ein möglicher Fremdkörper wird aus dem Auge herausgeschwemmt.Tränen wirken reinigend. Ein Enzym in der Tränenflüssigkeit wirkt Infektionen entgegen und hemmt Bakterien. Menschen weinen auch, um Gefühle auszudrücken. Dies macht unsere Mitmenschen auf uns aufmerksam. Auch Kinder und Erwachsene weinen, um beachtet zu werden, anderen Menschen ihre Gefühle zu zeigen und sie auf etwas aufmerksam zu machen. Ein weinender Mensch erregt Mitgefühl, und wir kümmern uns um ihn. Nicht immer weinen Menschen allerdings, um Reaktionen bei ihren Mitmenschen auszulösen. Vielmehr ist das Weinen vor anderen Menschen den meisten unangenehm, je älter sie werden. Oft ist es gesellschaftlich sogar geächtet, auf diese Art seine Gefühle zu zeigen, es wird als "Schwäche" ausgelegt. Vor allem gilt es als "unmännlich", sodass sich viele Männer das Weinen regelrecht abtrainieren. Bis zur Pubertät weinen Mädchen und Jungen etwa gleich viel. Wir weinen auf Beerdigungen – aber warum weinen wir auch auf Hochzeiten? Weinen ist natürlich kein Produkt der Logik. Trotzdem sind die Gründe, warum wir weinen, nicht unlogisch. Wir weinen selten über die Vergangenheit und häufiger über die Zukunft. Wir weinen auf Beerdigungen, weil wir daran denken, dass der Verstorbene nicht mehr bei uns sein wird. Und wir weinen auf einer Hochzeit, weil wir Zeuge eines der glücklichsten Momente im Leben sind – und weil wir wissen, dass die traurigen Augenblicke in diesem Leben zahlreicher sein werden. Oder wir weinen, weil wir uns darüber Sorgen machen, ob die Brautleute einhalten können, was sie heute versprechen.
Warum weinten sie für den anderen und nicht für sich selbst? Im Grunde weinen wir, damit wir uns besser fühlen. Selbst wenn wir durch das Weinen nichts ändern, geht es uns hinterher besser. Aber wenn wir etwas ändern können, sollten wir nicht weinen, sondern handeln.
Aber warum ist das alles eigentlich so? Warum bei einigen Menschen allerdings viel öfter Tränen fließen als bei anderen ? Tut weinen gut? Was passiert beim Weinen? Warum weinen wir eigentlich?Warum also weinen wir und was ist der Grund für unsere Tränen?Wissenschaftler, die sich mit Augenheilkunde beschäftigen, haben unser Weinen untersucht und über diese Thema gibt es verschiedene Ansichten in der Wissenschaft. Manche machen zum Beispiel Hormone dafür verantwortlich, die in unserem Körper Informationen von einem Organ zum anderen übermitteln. Andere glauben, dass es einfach gut tut zu weinen. Stimmt alles nicht, haben Wissenschaftler nun herausgefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass emotionale Tränen auch einen körperlichen Hintergrund haben. Ein Stoff in den Tränen soll eine Art körpereigenes "Beruhigungsmittel" sein, das über die Haut und die Augen von der Tränenflüssigkeit aufgenommen wird. Und der Mensch scheidet mit den Tränen Schadstoffe aus, die sich durch Stress und seelische Belastungen im Körper ansammeln. Eine Träne enthält auch Hormone und Salze wie Calcium, Kalium und Mangan. Menschen, die nicht weinen, sollen schneller krank werden. Das Gefühl der Erleichterung und Beruhigung, das viele Menschen nach dem Weinen verspüren, hat also vermutlich auch einen biologischen Hintergrund. Beim Weinen kommt es zur gleichzeitigen Erregung und Entspannung. Zu Beginn löst das sympathische Nervensystem eine Reaktion auf den Stress aus. Dies führt zur Gefühlsintensität sowie zu einem Erhöhten Blutdruck und Herzschlag. Anschließend setzt das parasympathische Nervensystem ein, beruhigende Hormone gelangen in das Blut.
Also, warum der Mensch als einziges Lebewesen überhaupt in der Lage ist zu weinen, darauf kennt die Wissenschaft noch keine hinreichende Antwort. Für die Wissenschaft bleiben unsere Tränen ein Rätsel. Tränen sind wichtig für Gefühlsausbrüche die durch starke Emotionen wie z. B. große Freude, Angst oder auch Trauer entstehen können. Durch das Weinen werden Hormone und Enzyme freigesetzt die im Körper Stress auslösen. Dadurch kann der Körper entspannen. wir weinen, weil wir Emotionen/Gefühle und Physiologie mischen, was dazu führt, dass Sauerstoff und Körperwasser durch unsere Tränenkanäle strömen. Die Tränenflüssigkeit der Augen wird in einer Tränendrüse oberhalb des Auges produziert. Normalerweise wird bei jeden Blinzeln Tränenflüssigkeit über das Auge gespült. So trocknet die Hornhaut des Auges nicht aus. In der Flüssigkeit ist leicht salzig und gering eiweißhaltig. Wenn wir nun traurig oder besonders ängstlich sind, produzieren wir besonders viele dieser Eiweißstoffe. Haben wir zu viel von diesen besonderen Eiweißstoffen in unserem Körper, können wir krank werden. Durch das Weinen werden die Eiweißstoffe aus unserem Körper herausgespült. Oft geht es einem deshalb nach dem Weinen auch besser. - Also deshalb: nie die Tränen zurückhalten. Das Weinen reinigt - auch die Seele!
Weine dir mal richtig aus, das tut gut!
Tränen machen glücklich!