Wieso gibt es eigentlich so viele Männer, die sich zwar Literatur und Tipps und Tricks über das Flirten besorgt und angeeignet haben, aber trotzdem laufend scheitern, wenn sie an eine Frau herantreten, sie ansprechen und verführen wollen? Was ist der Grund?
Nun - ich glaube, den Grund ausfindig gemacht zu haben. Das Verführen von Frauen ist in den seltensten Fällen ein Schema, das man irgendwo aufschnappt, auswendig lernt und dann jeder nächstbesten Frau vorträgt, in der Hoffnung, dass sie einen dadurch interessant findet. Im Gegenteil: Frauen riechen es auf zehn Meter gegen den Wind, wenn der Mann ihnen etwas vorspielt.
Deshalb würde mein Appell lauten, weniger vorzuspielen und mehr "man selbst" sein.
Aber wie komme ich überhaupt darauf?
Ich habe dies bezüglich einen kleinen Fall vorbereitet, der zeigen soll, warum es nicht förderlich ist, Flirtsprüche einfach zu kopieren und nachzuahmen.
Dazu bediene ich mich verschiedener Komponente:
- Mann A, der ungefähr weiß, wie er eine Frau verführen muss
- Mann B, der nicht weiß, wie er eine Frau verführen kann und es gerne lernen möchte
- irgendeinen Flirtspruch A
- eine hübsche Frau A
So - und nun stellen wir uns vor, wir wären an einem Ort, an dem sich viele Menschen treffen - etwa eine Discothek, oder ein Straßenfest oder ein Konzert.
Der Mann A geht nun zu Frau A hin, spricht sie mit Flirtspruch A an - und kann sie erfolgreich verführen.
Mann B schaut erstaunt zu und denkt sich: "Wow, das würde ich aber auch gerne können - im Prinzip muss ich es doch einfach so machen, wie [Mann A]!"
Er geht also ebenfalls zu Frau A, spricht sie auch mit Flirtspruch A an - und versagt kläglich; er wird abgewiesen und bekommt einen Korb.
Mann B weiß nicht, was er wieder falsch gemacht hat; schließlich wollte er es doch genauso machen wie Mann A, dem er lauschenderweise aufmerksam zugehört hat!
Vielleicht merkst Du schon, worauf ich hinaus möchte?
Zwar sind der Flirtspruch A und die Frau A gleich geblieben - der Mann A wurde jedoch durch Mann B ersetzt - und es gibt keine Garantie mehr, dass das Ganze dann auch so klappen muss.
Daraus habe ich ein mal folgenden Satz abgeleitet: Wird auch nur eine einzige Komponente der vorgegebenen Situation ausgetauscht (Mann, Frau, Ansprechart), KANN sich der Verlauf komplett anders gestalten!
Wenn also Mann A bei Frau A mit Spruch A Erfolg hat, muss er nicht auch mit Spruch A auch bei Frau B Erfolg haben!
Und genauso gilt das für die anderen Komponenten ebenfalls.
Was Dir jetzt vielleicht nur logisch vorkommt, ist aber dennoch Teil unseres Glaubens, dass es da bestimmte Techniken, Kniffe und Sprüche gäbe, mit denen man eine Frau IMMER verführen könnte - Nein, so ist es ausdrücklich nicht!
Nun wirst Du vielleicht einwenden:
"Ja gut - aber eine hundertprozentige Gewissheit gibt es doch nie, und die ganzen Bezeichnungen sind doch eh nur abstrakt - Frau A hätte genauso gut Frau B sein können und damit ist Deine Theorie doch eigentlich total nutzlos?!"
Ob etwas nutzlos oder nützlich ist, kannst Du jetzt selbst entscheiden; für mich steht jedoch fest, dass man nicht erwarten kann, eine Verführung, die man irgendwo "gelesen" oder gesehen hat, genauso erfolgreich zu bestreiten, wenn man sie einfach nur kopiert.
Deswegen halte ich auch so wenig von "Flirtsprüchen", die man sich abschaut oder irgendwo aufschnappt.
Viel mehr denke ich, dass es hilft, wenn Du Dir Deinen EIGENEN persönlichen VerführStil zulegst.
Wie das geht, kann ich Dir in 20 Schritten beibringen =>
Verführung lernen.
Alles Gute für Deine persönliche Verführung!
Pierre Stimmenthalers Philosophie besteht darin, sich von den vorgefertigten Materialien und Techniken zu lösen und den eigenen VerführStil in jedem Mann zu erwecken und zu entwickeln; mehr noch: Er will sich von der "Fachsprache" trennen, hinterfragt Begriffe wie "Game" und setzt auf eine ganzheitliche Entwicklung. Mit seinen Produkten "Mädchen Ansprechen" und "Verführer Werden" ist er seit Mitte 2010 online.