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Warum kohlenhydratreiche Kost das Abnehmen so schwer machen!
Neben Bluthochdruck, Übergewicht und Arteriosklerose zählt Diabetes Mellitus (Typ II – „Altersdiabetes") zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten der heutigen Zeit! Fast ¾ der Männer und über die ½ der Frauen in Deutschland sind Übergewichtig. Auch ca. jedes zweite Kind in Deutschland sorgt aufgrund deutlichn Übergewichts zu den bereits sehr früh auftretenden Zivilisationskrankheiten bei.
Was ist „Insulin" und was bewirkt es?
Das im Pankreas (Bauchspeicheldrüse) produzierte Hormon „Insulin" hat eine sog. Schlüsselfunktion in unserem Körper. Die durch die Nahrung aufgenommen Kohlenhydrate werden durch zahlreiche Enzyme bis zu winzigen Molekülen gespalten und über den Darm in unser Blut aufgenommen. Folg: der Blutzuckergehalt / Blutzuckerspiegel im Blut steigt. Je schneller der Körper die Kohlenhydrate verdauen und aufnehmen kann, desto höher steigt der Blutzuckerspiegel. Lebensmittel, die schnell aufgenommen werden und für einen raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels führen nennt man hochglykämische Lebensmittel wie z.B. Traubenzucker, Süßigkeiten, Weissmehlprodukte, etc..! Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index wie z.B. Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Körnerprodukte aber auch eweisshaltige Lebensmittel können nicht so schnell aufgenommen werden und verhindern somit die sog. „Blutzucker- und Insulinspitzen" sondern tragen zu einem stabilen Blutzuckerspiegel bei.
Steigt also der Blutzuckergehalt nach der Nahrungsaufnahme von Kohlenhydrate an, so wird vermehrt Insulin aus der Bauchspeicheldrüse produziert. Insulin hat nun wie ein Schlüssel die Funktion verschiedene Zellen (Leber, Muskel und andere Organe) zu „öffnen" und das sich im Blut befindlichen Glykogen einzuschleusen. Folglich sinkt der Blutzuckerspiegel wieder. Sind die Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber voll (ca. 400 – 600 Gramm) und wird der anwesende Blutzucker nicht für körperliche Aktivität benötigt, so wird dieser in die Fett umgewandelt und ebenfalls durch Insulin in die Fettzelle geschleust. Insulin hemmt also die Fettverbrennung. Je höher der Blutzuckergehalt, desto mehr Insulin wird freigesetzt.
Was ist der sog. „Altersdiabetes" (D.M. Typ II)?
Ist z.B. durch ungesunde Ernährungsweise (zu viel und ständige KH) der Insulinspiegel ständig zu hoch, so stumpft die Zelle regelrecht ab und reagiert nur noch vermindert auf die Schlüsselfunktion des Insulins. Die Insulinresistenz kann verschiedene Gründe haben. Einer der wichtigsten ist, neben einer erblichen Veranlagung, das Übergewicht. Denn Fettgewebe ist kein reiner „Ballast", sondern es ist im Gegenteil hochaktiv. Das gilt vor allem für das Bauchfett. Unter anderem schüttet es Hormone aus, die die Insulinempfindlichkeit der Zellen beeinflussen. Deshalb fördert im Besonderen auch das bauchbetontes Übergewicht eine Insulinresistenz.
Folge: Es wird noch mehr Insulin benötigt und produziert um den Blutzucker in die Zellen einzuschleusen. Bleibt dieser Zustand über Jahre bestehen so ist die Bauchspeicheldrüse irgendwann erschöpft und kann nicht mehr ausreichend oder sogar gar kein Insulin mehr produzieren. Der Blutzucker steigt und steigt und der sog. „Altersdiabetes" wird diagnostiziert.
Fazit: Zu viel Insulin hemmt die Fettverbrennung, trägt zum Fettaufbau bei und stellt sich dem Fettabbau somit entgegen! Nimmt man mit der Nahrung gleichzeitig KH und Fett zu sich (Pommes, Bratkartoffeln, Butterbrezel, etc…) so werden zuerst die leichtverdaulichen KH verwertet und eingeschleust und das Fett gespeichert. Die Aufnahme von Süßigkeiten und die daraus resultierende Insulinausschüttung kann die Fettverbrennung bis zu 7 Std. auf Eis legen.
Um einen gut funktionierenden Fettstoffwechsel zu haben bedarf es einer ausgewogenen Ernährung und sportlicher Bewegung. Ein Personal Trainer kann Ihnen die perfekte Kombination aus Beidem bieten und Ihnen bei Ihrem Ziel der Gewichtsreduktion helfen. Personal Trainer in Frankfurt und in vielen weiteren Städten sind Ihnen gerne hierbei behilflich!
Wer also Abnehmen möchte, sollte auf die Kombination von KH und Fette verzichten und die KH-aufnahme – vor allem am Abend - reduzieren. Diabetiker sollten sich auf jeden Fall von ihrem Arzt entsprechend Beraten und ggf. mit Medikamenten einstellen lassen.