Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Warum das europäische Managementmodell erfolgreicher ist als das amerikanische

Autor: klarheit | Erstellt am: 28.03.2011 | Gelesen: 335
Kategorie: News & Pressetexte | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Burkhard Schwenker erklärt in seinem Buch 'Europa führt!', warum der amerikanische Managementstil zukünftig keine Rolle mehr spielt und was das europäische Äquivalent besser macht.

Roland Berger Strategy Consultants GmbH
Roland Berger Strategy Consultants GmbH
Die Weltwirtschaftskrise hat gezeigt, dass das amerikanische Managementmodell mit seinem Fokus auf kurzfristige Erfolge der falsche Weg ist. Während sich Europa gut erholt zeigt, kämpfen die USA noch immer mit den Folgen der Krise. Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Aufsichtsratsvorsitzender von Roland Berger Strategy Consultants (www.rolandberger.com), nennt in seinem Buch „Europa führt! Plädoyer für ein erfolgreiches Managementmodell" die Gründe, warum der amerikanische Führungsstil keine Zukunft hat.

Schwenker kritisiert jedoch nicht kompromisslos das amerikanische Managementmodell. Denn ab 1945 bis in die späten 1990er Jahre sorgte der amerikanische Ansatz dafür, dass in Unternehmen Produktionsprozesse optimiert werden konnten und die Firmen international konkurrenzfähig wurden. Als jedoch 2007 komplizierte Immobiliengeschäfte in den USA die größte globale Weltwirtschaftskrise seit 1929 auslösten, wurde deutlich, dass der amerikanische Managementansatz gescheitert ist. Denn dieses Modell hat Eigenschaften, deren Risiken für große Teile der Weltwirtschaft unberechenbar sind. Gute Unternehmensführung ist durch die Globalisierung und Technisierung sehr komplex geworden. Der amerikanische Führungsstil hat sich allerdings seit vielen Jahrzehnten kaum weiterentwickelt. Amerikanische Top-Manager haben nach Schwenker vor allem Interesse an schnellen Erfolgen und lösen Probleme eher im „trial and error"-Verfahren, anstatt im Vorfeld den idealen Lösungsweg zu entwickeln. „Amerikanische Manager zeichnen sich traditionell dadurch aus, dass sie ihren Erfolg als wichtigstes Ziel sehen", führt Schwenker aus.

Dies ist natürlich auch bei europäischen Managern der Fall. Allerdings liegt der Fokus der Europäer stärker auf dem Erfolg des Unternehmens. Schwenker hat in seinem Buch „Europa führt!" grundlegende Unterschiede diesseits und jenseits des Atlantiks ausgemacht. Denn im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich laut Schwenker nach und nach ein sehr erfolgreiches Managementmodell in Europa entwickelt. So haben europäische Manager eine „Handwerkerkultur", während die amerikanischen Manager Vertreter der „Händler-Mentalität" sind. „Mit der Unterscheidung erklären sich auch die unterschiedlichen Ziele der europäischen und amerikanischen Manager", stellt Schwenker in seinem Buch fest. Dies bedeutet, dass europäische Manager stets auf Wertarbeit, soziale Einbindung sowie langfristige Orientierung achten. Der größte Vorteil Europas liegt für Schwenker in der strategischen und langfristigen Ausrichtung der Unternehmen. Diese Eigenschaften wurden zu Zeiten der Wirtschaftskrise sehr deutlich. Durch langfristige Strategien wurde das wirtschaftliche Tief ausgeglichen und es mussten nur wenige Mitarbeiter entlassen werden. Die europäischen Manager haben sich laut Schwenker mit der Krise arrangiert, während die amerikanischen Kollegen auf der anderen Seite weiterhin nach dem altbekannten Muster arbeiteten und viele Unternehmen nur durch einen gigantischen finanziellen Rettungsschirm vor der vollständigen Pleite geschützt werden konnten.

Burkhard Schwenker (de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Schwenker) schildert in seinem neuen Buch, „Europa führt! Plädoyer für ein erfolgreiches Managementmodell", warum das amerikanische Managementmodell nicht mehr funktioniert und das europäische Gegenstück so erfolgreich ist. Vor allem die weltweite Wirtschaftskrise hat deutlich gezeigt, dass Europa gegenüber den USA in Sachen Unternehmensführung besser aufgestellt ist.

Roland Berger Strategy Consultants GmbH

Pressekontakt:
Matthias Hopfmüller
Mies-van-der-Rohe-Strasse 6
80807 Munich
Germany
Phone: +49 89 9230-8483
Fax: +49 89 9230-8599

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit rund 2000 Mitarbeitern und 39 Büros in 27 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 200 Partnern.

 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie News & Pressetexte:
bio-Magazin berichtet positiv über CacaoInvest
Tiertrainer und Tierpensionen jetzt auf Betreut.de finden
artKOM & DAVINCI HAUS: Gemeinsam zum 18/1 Award
Denglisch - die neue Sprache der deutschen Bevölkerung
Wissenschaftspreis für Laser-Verbundprojekt mit Jenoptik-Beteiligung
Firmenimage-Auszeichnung für Waldinvestment-Anbieter Forest Finance
Secret mit dem JOY Trend Award ausgezeichnet
Famo-Druck AG kooperiert im Trend-Markt für Plastikkarten

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Warum das europäische Managementmodell erfolgreicher ist als das amerikanische”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.