Online-Journalist Claus Frickemeier
Seit dem 24.11.2009 versuchen Vertreter der sogenannten "Abzockbranche" durch das gezielte Lancieren offensichtlicher Fehlinformationen das Jahresendgeschäft im Bereich der Abofallen einzuläuten. In diversen Internetblogs, Nachrichtenportalen und Webseiten wird fälschlicherweise dargestellt, daß Internetuser, welche in die Fänge von nachbarschaft24.net gerieten, für die Abofalle tatsächlich zahlen müssten.
Hierzu werden Gefälligkeitsgutachten ebenso missbraucht wie vermeintliche Gerichtsurteile, welche allerdings nur in kleinen Auszügen gepostet werden und vollkommen aus dem Zusammenhang gezogen suggerieren wollen, man habe zu zahlen. Diese geschickt inszenierte Kampagne wird von Verbraucherschützern auf das Schärfste verurteilt, da sie lediglich darauf abzielt, durch Falschinformationen den Internetuser zur Zahlung zu bewegen. Durch Verunsicherung kommt es leider häufig dazu, daß die User zahlen, obwohl von seriösen Stellen stets und ständig davor abgeraten wird.
unter dem Aktenzeichen 17 C 218/08 klargestellt, daß eine Zahlungspflicht NICHT gegeben ist.