Wandtattoo für die Küche
Was ist ein Wandtattoo?
Mit Wandtattoos kann man einfach und schnell einen Raum immer wieder neu dekorieren.
Wandtattoos bestehen aus einer selbstklebenden, hauchdünnen, seidenmatten Folie. Die Folie haftet auf sauberen, fett- und silikonfreien Untergründen. Sie ist im Regelfall wieder rückstandslos ablösbar. Wenn die Folie mit einem Fön erwärmt wird, passt sie sich dem Untergrund optimal an. So kann auch bei rauen Putzstrukturen eine optimale Erscheinung gewährleistet werden.
Von tiefgründigen Zitate über Blumen, Spürche für Wohn- und Schalfzimmer, Rezepte für die Küchenwand bis hin zu schönen, kunstvollen Motiven, findet man bei inzwischen vielen Anbietern jede Menge Auswahl in unterschiedlichsten Farben und Formaten, so kann man die Wanddekoration den eigenen Einrichtungsfarben anpassen.
Ein Wandtattoo wird auf einer sogenannten Applikationsfolie geliefert. Damit ist eine transparente Übertragungsfolie gemeint, mit deren Hilfe man das Wandtattoo-Motiv auf die Wand gebracht. Nachdem das Motiv auf der Wand klebt, wird die Übertragungsfolie wieder gelöst und es bleibt nichts als das ausgeschnittene Wandtattoo auf der Wand zurück. Die Folie ist in der Regel schön matt, so dass es wirklich so aussieht, als hätte man das Tattoo mit dem Pinsel auf die Wand gemalt. Im Gegensatz zu aufgemalten oder aufgesprühten Beschriftungen haben Wandtattoos jedoch eine mlilimetergenaue-Präzision. So können auch sehr kleine Schriften und präzise Konturen realisiert werden.
Wandtattoos befinden sich zunächst zwischen einem sogenannten Trägerpapier und einer, die Oberfläche schützenden, transparenten Folie. Zu den vorbereitenden Arbeiten, bevor man das Tattoo an der Wand anbringen kann, gehört, dass man das Tattoo umdreht und das Trägerpapier kräftig mit einem Tuch bearbeitet. Man sollte darauf achten, dass das Wandtattoo dazu auf einem flachen und sauberen Untergrund liegt, damit durch das Reiben das Motiv nicht beschädigt wird.
Das Reiben löst das Tattoo vom Trägerpapier, das dann nach einiger Zeit seitlich und vorsichtig abgezogen wird. Nun befindet sich das Wandtattoo sozusagen seitenverkehrt auf der Transparentfolie und kann an der gewünschten Stelle auf der Wand angebracht werden. Es ist hilfreich, sich bereits vorher mit Malertape mMakierungen zu machen, wo die Folienecken angehalten werden sollen.
Nun drückt man das Wandtattoo und die Folie fest an die Wand. Mit einem sogenannten Rakel, einem Kunststoffwerkzeug, ( man kann auch einen Teigschaber aus der Küche nehmen) leichten Druck ausüben und kleine Wellen in der Folie wegarbeiten. Auch das bereits vorher verwendete Tuch kommt beim Andrücken wieder zum Einsatz. Mit dem Kunststoff-Rakel können auch sehr gut kleine Feinheiten, z.B. feinste Buchstaben, nachbearbeitet werden.
Neben einer breiten Palette an schönen Sprüchen, Schlagworten oder Schriftzeichen, kann wer der eigenen Kreativität Raum geben möchte, aber auch eigene Vorstellungen und Entwürfe einreichen, die dann von Designern in ein ganz persönliches Angebot umgesetzt werden. So kann man sein individuelles Unikat kreieren.
Mathilda von Bollinger