Landschaft in Bayern
Sportliche Tage verspricht das letzte große Wildwasser des Bayerischen Waldes. Die Ilz entspringt in den moorigen Höhen der Bayerwaldberge und ist durch ihr schwarzes Wasser stets geheimnisvoll und interessant zugleich. Aus Granit gebaute, denkmalgeschützte Mühlen, alte Burgen und das Schloss Fürsteneck künden von der Bedeutung des Flusstales schon im Mittelalter. Manche behaupten, dass es hier die besten Forellen gibt, was angesichts des reinen Wassers nicht wundert. Zwei sportliche Wandertage im Ilztal mit rund 22 Kilometern pro Tag, zwei Mal Rucksackverpflegung, eine Goldsteig-Wanderkarte und jeweils den Rücktransport zum Quartier kann man im Ilztal von April bis Oktober ab 89 Euro pro Person im Doppelzimmer buchen. Information: Projektgemeinschaft Ilztal und Dreiburgenland, Unterer Markt 3, 94157 Perlesreut, Tel. 08555/961910, Fax 08555/361940, info@ilztal.de, www.ilztal.de
Unser Tipp zum Monat:Der Trick in der Laurentiuskirche Neualbenreuth: Der Altar an der Wand ist ein so genannter Blendaltar aus dem Barock – das heißt, er ist nicht „echt", sondern ein Altarbild, das an die Wand gemalt wurde. Weiteres Kuriosum in Neualbenreuth: Zwischen 1596 und 1864 wechselte jährlich am Laurentiustag die Staatsangehörigkeit der Bewohner, da hier sowohl Leute aus Eger und Waldsassen, also von diesseits und jenseits der Grenze, wohnten. Die wichtigste Attraktion heute ist das Sibyllenbad mit seiner Radonquelle und Hamam. Information: www.neualbenreuth.de.