Klassiker einfacher Wäschekorb
Wo lagern Sie Ihre
dreckige Wäsche, bevor sie in die Waschküche kommt?
Wenn Sie nun „im Badezimmerschrank", „in einem Korb in meinem Schlafzimmer" oder „Ich stopfe sie einfach in meinen Kleiderschrank" antworten würden, kommt hier ein Verbesserungsvorschlag: Lagern Sie Ihre Wäsche doch einfach im Eingangsflur oder vielleicht gar im Wohnzimmer! Dadurch sparen sie viel Platz in den oftmals zu klein gebauten Badezimmern und, wenn man nach der Meinung der Frauen geht, in dem immer zu klein geratenen Kleiderschrank.
Allen verwunderten Lesern, soll hiermit nun auf den Weg mitgegeben werden, dass es nicht darauf ankommt, wo die Wäsche gelagert wird, sondern wie: Die meisten Haushalte haben in den letzten Jahren wahrscheinlich eher nicht nach neuen Wäschekörben gesucht, weil sie der Meinung sind, dass der alte „ja immer noch nicht auseinander fällt und ein Wäschekorb doch eh nur ein Funktionsgegenstand ist." Dass diese Annahme allerdings so veraltet wie der Wäschekorb selber sein wird, fällt dann auf, wenn man einmal gezielt nach neuen Wäschekörben suchen würde! Die Möbelbranche hat nämlich erkannt, dass in Wäschekörben ein unerwartet großes, ästhetisches Potenzial steckt, wenn man sie nicht mehr bloß als funktionale, sondern gleichzeitig als Dekorationsartikel ansieht.
Der Großteil der heutigen Wäschekörper wird als Multifunktionsprodukt angeboten. Das heißt, dass der Funktion des Wäscheaufbewahrens eine weitere hinzugefügt wurde. Oftmals dienen Wäschekörbe gleichzeitig als Abstell- oder Sitzflächen und sind raffiniert in Sitzbänke, Bettkästen oder Kommodenschränkchen integriert.

Abbildung: Multifunktionstruhe, nutzbar als Tisch, Wäschekorb oder Tisch sog. Tischtruhen aus Rattan-Peel
Diesen Trend sieht man besonders oft bei geflochtenen Möbeln, beispielsweise aus Loom oder Rattan, weil diese überdurchschnittlich stabil sind und aus extrem dünnen Wänden bestehen. So geht fast kein Stauraum innerhalb des Korbes verloren, während oben drauf neuer Stauraum entsteht. Beim Nachschauen im Internet werden Sie erstaunt feststellen, in welchen Formen und Varianten Sie Wäschekörbe erhalten können und eventuell bemerken, dass dieser tolle, große Kasten im Eingangsflur Ihres Nachbars, auf dass er bei Ihrem letzten Besuch Ihre Blumen abgestellt hat, eigentlich noch eine ganz andere Funktion hatte. Sind Sie stutzig geworden? Überlegen Sie gerade, ob sie Ihre Plastikbütt, wie es sie bei Oma schon gab vielleicht doch langsam mal ersetzten sollten?
Welche Vorstellungen Sie auch immer von Ihrem möglichen, neuen Wäschekorb haben werden, es ist relativ unwahrscheinlich, dass Sie diese nicht finden werden. Selbst in Kinderzimmern, die meistens schon aus allen Nähten zu Platzen scheinen, weil das ganze Spielzeug irgendwo untergebracht werden muss, finden Wäschekörbe bei guter Planung noch Platz: Als Sitzschemel könnten sie endlich den klobigen zweiten Schreibtischstuhl für Besucher ersetzten. Oder als Schrankwäschekorb mit weiteren Schubladen gleichzeitig noch einen Teil der ganzen Spielfiguren verstauen.
Abbildung: Klassischer Wäschekorb aus Natur VollweideDas Wäschekörbe als Dekoartikel angesehen werden, zeigt ihr Preis allerdings auch. Ohne großen Suchaufwand finden Sie im Internet edle Designereditionen, die über 1000 € kosten können. Gängige Körbe der mittleren Preisklasse fangen, je nach Größe, Material und Form allerdings schon bei rund 50 € an. Multifunktionswäschekörbe, wie Sitzhöcker, Sitztruhen oder Bänke kosten ab grob 100 € aufwärts. Aber hier sollte man wiederum nicht vergessen, dass man zwei Produkte in einem integriert hat. Getrennt lägen die Kosten wahrscheinlich deutlich höher.