Viele Immobilieneigentümer stellen sich die Frage, warum sich während der kalten Jahreszeit immer wieder Kondenswasser an ihren Fenstern und Balkontüren bildet. Oft sind es nur wenige Wassertropfen am unteren Glasrand, die wenn sie nicht beseitigt werden, zu Schimmel führen können. Manchmal ist der Wasseranfall jedoch so stark, dass die Fensterbank ständig feucht ist. Das Glas selbst scheint jedoch in Ordnung zu sein.
Verantwortlich für dieses Phänomen ist der Abstandhalter zwischen den Glascheiben. Seit dem das Isolierglas erfunden wurde, werden 2-fach- und 3-fach-Gläser mit einem Abstandhalter aus Aluminium verbunden . Dabei ist inzwischen klar, dass Aluminium dafür denkbar ungeeignet ist, weil die Wärmeleitfähigkeit sehr hoch ist.
Der Effekt auf den Wärmeschutz ist gravierend. Während in der Mitte der Glases die Scheibe nahe der Raumtemperatur ist, kühlt sie zum Rand so stark ab, dass die Feuchtigkeit der Raumluft an der Glasinnenseite kondensiert und sich Wassertropfen bilden. Im Extremfall tritt an sehr kalten Wintertagen sogar Eis auf.
Seit einigen Jahren stehen bereits sehr preiswerte Alternativen zum Aluminium-Abstandhalter zur Verfügung. Unter dem Oberbegriff „Superkälteblocker" haben sie alle gemeinsam, dass sie nicht mehr aus Aluminium bestehen, sondern aus Edelstahl, aus Edelstahl-Kunststoff oder aus Silikon. Diese Materialien haben eine sehr viel geringere Wärmeleitfähigkeit, als Aluminium und halten die Temperatur am Glasrand hoch. Diese Abstandhalter sind bekannt unter den Namen „Thermix" , „Swisspacer" oder ganz einfach als „Warme Kante".
Eine Beschreibung und Fotos findet sich im Internet unter
www.superkaelteblocker.de und für den Bauherren oder Renovierer hält das Fenster- und Haustürenstudio Wintro in Ulm (www.wintro.de) Muster und weitere Informationen bereit.
26.5.2010, Alexander Lippert