Das 10-Sekunden-Haushaltsbuch
Schon wieder ist es Ende des Monats und der Kontostand verrät nichts Gutes. Die restlichen Einkäufe müssen also warten oder werden mit Kreditkarte bezahlt – bloß nicht (zu sehr) ins Minus rutschen. Nächsten Monat wird alles besser! Am besten macht man sich gleich einen Plan und schreibt auf, was man wofür ausgegeben hat, damit man schnell sehen kann, wo gespart werden kann.
Dieser Vorsatz ist wohl einer der häufigsten, der sich zudem quer durch die Gesellschaft zieht. Die größte Hürde dabei ist es, einen solchen Haushaltsplan oder auch
Haushaltsbuch überhaupt erst einmal anzulegen. Wie sieht ein „gutes" Haushaltsbuch aus? Was muss es haben damit es seinen Zweck, nämlich Geld zu sparen, auch erfüllt? Schnell ist die Lösung gefunden: die Ausgaben müssen in Kategorien unterteilt werden, damit man schnell sieht, wofür das meiste Geld ausgegeben wurde. Doch schon kündigt sich das nächste Problem an: wie sollen diese Kategorien aussehen?
Und so verzweifeln viele Menschen bereits bei der Erstellung eines Haushaltsbuchs. Andere, die diesen ersten Schritt gemeistert haben, gewinnen häufig dennoch keine Übersicht, weil sie die Ausgaben in einer Kategorie erst aufwendig aufsummieren müssen, um Vergleiche anstellen zu können. Dies kann je nach Anzahl der Kategorien und der Häufigkeit solcher Vergleiche durchaus zeitintesiv werden. Daher scheitern viele, die zwar motiviert mit dem Führen eines Haushaltsbuchs angefangen haben, schließlich doch, da sie nicht die Informationen bekommen, die sie brauchen.
Eine Abhilfe schaffen hier vor allem Online-Haushaltsbücher. Diese haben zudem den großen Vorteil, dass sie von überall erreichbar sind. Gibt man dort seine Ausgaben ein, werden automatisch Summen gebildet und entsprechende Auswertungen, im besten Fall sogar mit grafischen Verläufen, zur Verfügung gestellt. So erhält man schnellst möglich eine gute Übersicht über die aktuelle Finanzsituation und kann diese sogar mit Vergangsheitwerten vergleichen. Auf diese Weise ist man schnell in der Lage, ein mögliches Sparpotenzial zu erkennen.
Kim Schulze