Die KFZ Versicherung wurde 1939 – einige Monate nach dem Beginn des 2. Weltkriegs – eingeführt. Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen zu Tode kamen und es erheblichen Sachschaden gab, war schon damals nämlich erschreckend hoch. Die KFZ Versicherung sorgte ab diesem Zeitpunkt wenigstens dafür, dass den Opfern eines Unfalls mit dem PKW eine finanzielle Entschädigung gezahlt wurde, auch wenn ihr Fahrzeug einen Totalschaden erlitten hatte – was damals gar nicht so unüblich war, denn die damaligen Fahrzeuge waren natürlich noch nicht mit so hohen Sicherheitskomfort ausgestattet, wie die heutigen Fahrzeuge. Auch heute noch hat die KFZ Versicherung die gleiche Aufgabe. Waren die Tarife der Beiträge damals allerdings noch weniger vielfältig, ist es heute ein wahrer Tarifdschungel, der auf die Verbraucher wartet, wenn diese mit dem Gedanken spielen ein Fahrzeug anzuschaffen und damit auch eine KFZ Versicherung abschließen zu wollen. Gab es zu Beginn nur wenige Versicherungsgesellschaften, die überhaupt eine KFZ Versicherung anboten, sind es heute mehrere Dutzend. Der einzige Ausweg dass der Verbraucher zu einer möglichst günstigen KFZ Versicherung kommt führt ihn hin zu einem Versicherungsvergleich.
Früher wurde ein Versicherungsvergleich durch Versicherungsmakler durchgeführt. Ein derartiger Versicherungsvergleich war allerdings nicht von sehr großer Transparenz. Der Grund war der, dass der Versicherungsmakler meist nur die Gesellschaften um Preise bat, ei denen er davon ausgehen konnte, dass diese ihm eine möglichst hohe Provision zahlten. Allerdings lagen auch die bei Beiträge bei einem derartigen Versicherungsvergleich deutlich unter dem Beitrag der bisher gezahlten Versicherungsprämie. Seit den 1990er Jahren ist ein Versicherungsvergleich für einen Verbraucher auch über das Internet möglich – natürlich auch völlig kostenlos und unverbindlich, dabei noch schnell mit der Möglichkeit eines Direktabschluss auf der Webseite des Anbieters.