Anders als beim Haus ist es den meisten Menschen egal, ob sie eine frei stehende
Garage oder eine Reihengarage besitzen. Wichtig ist nur, dass das Auto sicher und trocken in einem geschlossenen Raum steht, zu dem bis auf den Besitzer niemand Zutritt hat. Immer häufiger sieht man so zum Beispiel am Ende einer Straße eine ganze Reihe von Garagen, die nebeneinander gebaut sind und sich in Form und Optik nicht unterscheiden. Eine solche
Reihengarage kann in vielen Fällen sogar direkt bei der Stadt angemietet werden oder bei einer Verwaltungsgesellschaft gekauft werden.
Es ist aber auch möglich, sich solch eine
Reihengarage selbst zu bauen und diese dann weiter zu vermieten oder zu verkaufen. Im Endeffekt braucht ein Bauherr dazu nur ein Grundstück, die Baugenehmigung für die Reihengarage und das nötige Geld für den Bau. Als Fertiggarage ist eine solche Reihengarage schnell gebaut und kann sofort eingesetzt werden. Wer diese
Reihengarage nicht vermieten oder verkaufen möchte, der kann sich dem Stellplatz auch mit der Familie teilen. Solche Familiengaragen liegen immer mehr im Trend und prägen immer häufiger das Stadtbild in ganz Deutschland.
Familiengaragen sind in vielen Fällen allerdings im Vergleich zur herkömmlichen Reihengarage nicht getrennt voneinander. So kann man innerhalb der
Familiengaragen umherlaufen und die einzelnen Autos nach und nach begutachten, ohne dass dabei die Reihengarage verlassen werden muss. Familiengaragen sind etwas teurer als eine einzelne Garage, haben jedoch den Vorteil, dass man auch für breitere Autos rein theoretisch einen ausreichenden Platz hat. So könnte man innerhalb der
Familiengaragen einfach zwei Stellplätze für ein Auto nutzen und muss keine zweite Reihengarage anmieten, wenn man beispielsweise einen breiten Van oder einen großen Jeep fährt.