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Von der DDR ins Abseits gedrängt

Autor: Unister | Erstellt am: 26.03.2009 | Gelesen: 708
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Der Fußballtrainer Jörg Berger konnte in der DDR Karriere machen – und doch nicht verzeihen.

Das Nachrichtenportal news.de nähert sich in seinem Dossier „Wieder vereint" den Schicksalen der deutsch-deutschen Teilung. Aus ganz unterschiedlichen und ungewöhnlichen Perspektiven werden herausragende Ereignisse aber auch kleine Geschichten in den historischen Kontext eingeordnet. Der ehemalige Fußballtrainer und heutige Fußball-Experte des Fernsehsenders Premiere war in der DDR erfolgreich, angesehen und sogar privilegiert – doch als die Stasi Einfluss auf sein Privatleben nehmen wollte, brauch er mit dem System und floh in den Westen. Seinen Sohn ließ er zurück. 10 Jahre lang konnte er seinen Sohn nicht sehen – erst kurz vor der Wende fand in Prag ein Wiedersehen statt.

Seinen Bruch mit der DDR datiert Berger auf das Jahr 1976. Die Stasi forderte von ihm wieder zu heiraten, damit er an Länderspielen im westlichen Ausland teilnehmen könne. Nicht mehr selbst über das eigenen Leben entscheiden zu können, das war für Berger Grund genug über Jugoslawien und Österreich in der Bundesrepublik Deutschland zu fliehen. Im news.de-Dossier „Wieder vereint" beschreibt Jörg Berger, dass er auch nach seiner Flucht in den Westen keine Ruhe vor der Stasi hatte.

Auch heute noch, zwanzig Jahre nach dem Mauerfall, ist es für den heute als TV-Moderator tätigen Berger erschreckend, wie schnell sich die Mitarbeiter der Stasi wandeln konnten. Er zeigt sich schockiert darüber, wie schnell sich ehemalige offizielle und inoffizielle Spitzel wieder in Position bringen konnten. Für Berger ist die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit bei weitem zu oberflächlich geblieben – nicht nur im Fußball. www.news.de/../ich-konnte-mich-nicht-frei-fuehlen.html

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