Bronze Brosche
Etwa von 2200 v. Chr. bis 1200 v. Chr. Werden in Europa Metallgegenstände vorwiegend aus Bronze hergestellt. Waffen, Werkzeuge und Bronze Schmuck bestehen von nun aus einer Legierung aus Kupfer und Zinn. Der Beginn der Bronzezeit.
Schon in der Jungsteinzeit waren die Menschen vertraut mit der Verarbeitung von Metall, sie beschränkten sich aber auf Metalle wie Gold, Silber und Kupfer, welche rein vorkamen, und nicht erst hergestellt werden mussten. Bronze aber, ist eine Legierung, und besteht zu 90 % aus Kupfer und zu 10 % aus Zinn. Das macht Bronze wesentlich härter als Kupfer.
Da sowohl Zinn als auch Kupfer nach Europa importiert werden mussten, kam es zur Neustrukturierung der Gesellschaft. Es bedurfte z. B. der Handelswege und einer neuen, schnelleren Kommunikation. Erstmals ist es möglich, Reichtum anzusammeln. Eine Oberschicht entstand. Bronze war leicht zu transportiere und wurde in Form von Barren als Zahlungsmittel genutzt.
Eine Oberschicht bildete sich heraus. Man fand in Gräbern der wohlhabenden und mächtigen von 1600 bis 1200 v. Chr. wertvolle Schilde, Helme und Schwerter aus Bronze. Diese Beigaben und die stark befestigten Siedlungen, die damals entstanden, gelten als Anzeichen, dass Raub und kriegerische Auseinandersetzungen zunahmen. Ein Zeichen der sozialen Differenzierung.
Der Übergang in die Eisenzeit ging nach und nach von statten. Die Eisenerze waren einfacher zu gewinnen, es bedurfte weder weiter Handelswege, noch des speziellen Bergbaus. Immer mehr Waffen und Gegenstände des täglichen Gebrauchs wurden nun aus Eisen hergestellt. Eisen war günstiger und leichter zu besorgen.
Heute verarbeitet man Bronze zwar nicht mehr zu Gebrauchsgegenständen, aber Bronze Schmuck wird immer beliebter. Auf den ersten Blick wie Gold aber um einiges preiswerter.
Sid Kroker