Harald Xander zeigt die Gurkenglasübung
Viele Menschen treiben nicht deshalb keinen Sport oder scheuen Bewegung, weil es ihnen an Willen fehlt, sondern weil sie dabei Schmerzen oder Einschränkungen empfinden. Die intendons-Methode zur Stärkung von Sehnen, Bändern und Faszien könnte für diese Menschen einen Einstieg in eine Verbesserung des Körpergefühl und aktiver Mitwirkung an der der Gesunderhaltung des Bewegungsapparats bieten. Harald Xander, der Initiator von intendons, wendet sich unter anderm gezielt an Senioren, Rollstuhlfahrer, Bettlägrige und andere Menschen mit Bewegungseinschränkungen.
Am 16.09. fand in Güglingen (Kreis Heilbronn) der erste Autorennachmittag zu "Sensationen in den Sehnen ... mit intendons" speziell für ein reiferes Publikum statt. Schnell zeigte sich, dass Bewegungseinschränkungen im fortgeschrittenen Alter eher die Regel als die Ausnahme sind: Muskelkrämpfe, Bandscheibenvorfälle, Carpaltunnelsyndrom, RSI-Syndrom. In der Zuhörerschaft schien ein repräsentativer Querschnitt der wichtigsten Diagnosen in diesem Bereich versammelt. Harald Xander überließ die Behandlungsvorschläge für diese Gesundheitsstörungen des Bewegungsapparats konsequent den anwesenden Medizinern und Therapeuten. Er sei zwar der Entwickler der intendons-Methode, die therapeutische Anwendung bliebe ganz klar die Sache der Spezialisten.
Die intendons-Methode biete vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Sie zeige den Betroffenen einen Weg, um mit wenig Aufwand in eine Art Dialog mit Sehnen, Bändern und dem Bindegewebe zu treten. Der Hauptnutzen bestehe dabei in der besseren Versorgung des Gewebes mit Blut und Sauerstoff, die ihrerseits zur Verbesserung der Heilung beitragen könne. Vom Vorteil der intendons-Übungen konnten sich die Anwesenden unmittelbar einen Eindruck verschaffen. Schon nach wenigen Wiederholungen der von Harald Xander angeleiteten Übungen spürte die Mehrheit eine deutliche Erwärmung in den angesprochenen Körperregionen, ein Zeichen für die bessere Durchblutung der kleineren Blutgefäße. Dieser Übungserfolg stellte sich ein, ohne dass dafür eine äußere Bewegung notwendig gewesen wäre. Die Anwesenden begrüßten intendons dem entsprechend als eine Perspektive, auch bei eingeschränkter Bewegung, aktiv an der Gesundheit ihres Bewegungsapparats mitzuwirken.
Verfasser: Harald Xander