Vladimir Gorup (Bajan) und Alexander Osovitskiy (Cello)
HANNOVER, 31. Juli 2009. CAROLA HEIDER-LEPORALE. Die heutige Musikveranstaltung der Reihe HAUSMUSIK im Künstlerhaus Hannover stand unter dem Motto "junge Talente". Vladimir Gorup (Bajan) und Alexander Osovitskiy (Cello) präsentierten sich eigens für diese Veranstaltung zum ersten, jedoch sicherlich nicht zum letzten Mal dem Publikum als Duo. Christian Kuhlo vom Künstlerhaus Hannover und Initiator dieses Abends wies in seiner Begrüssungsrede auf die Besonderheit dieses Konzertes hin.
Neben den bekannten Komponisten wie Bach, Vivaldi und Piazzolla standen auch Stücke aus der russischen Moderne wie Gubaidulina und Zolotarev auf dem Programm. Er wies besonders auf das Stück "in croce" von Gubaidulina hin, in dem sich die senkrechte und waagerechte Linie des Kreuzes auch in der Komposition wiederspiegelt. Und vielleicht war es gerade das was diesem Abend die besondere Note gab. Das Publikum im ausverkauften Konzertsaal bemerkte von Anfang an eine besondere musikalische Harmonie zwischen beiden Künstlern und zeigte sich auch diesen modernen Kompositionen sehr aufgeschlossen. Die Künstler brillierten, ob als Duo bei Tango, Vivaldi und russischer Moderne oder als Solo-Künstler mit Stücken von Bach oder Zolotarev. Voller Begeisterung beendete das Publikum diesen Konzertabend mit Bravorufen und tosendem Beifall.
Virginia Apel und Christian Kuhlo, Projektleiter der HAUSMUSIK im Künstlerhaus, freuten sich sehr über den regen Zuspruch des Publikums. V.Apel: Wir wollen dem Publikum qualitativ hochwertige, aber bezahlbare und abwechslungsreiche Musikveranstaltungen bieten. Und beide sind sich sicher, daß dies der richtige Weg ist, den sie gemeinsam mit der Stiftung Niedersachsen und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover eingeschlagen haben. INFOs unter:
www.musik-im-kuenstlerhaus.deReportage/Fotos: Carola Heider-Leporale
(
www.zickenzone-photographie.de)