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Vitamine und Aminosäuren: Bausteine einer guten Gesundheit

Autor: Albrecht | Erstellt am: 05.03.2011 | Gelesen: 494
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Vitamine und Aminosäuren bestimmen die gesundheitliche Verfassung und sind immer mehr zur medizinischen Untertützung akzeptiert

Aminosäuren werden auch als die Bausteine des Lebens bezeichnet. Es gibt über 250 bekannte Aminosäuren, die an Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper bekannt sind. Alle sind sie an wichtigen enzymatischen Stoffwechselprozessen beteiligt. Nur 20 der Aminosäuren sind proteinogen, das heisst: aus diesen Aminosäuren baut der Körper Gewebe, Gefäße, Muskeln und Organe auf. Der besondere Unterschied zu den anderen wichtigen Energieträgern Kohlenhydrate und Fett ist, dass Aminosäuren Stickstoffmoleküle (N) enthalten. Bekanntester Vertreter ist die Aminosäure L-Arginin, die insbesondere bei Arteriosklerose, zur Steigerung der Potenz und zur Verbesserung der Fruchtbarkeit des Mannes medizinisch eingesetzt wird.
Vitamine

Der Begriff "Vitamin" wurde Anfang des 20. Jahrhunderts geprägt. Heute sind 20 verschiedene Vitaminarten bekannt, von denen 13 als essenziell angesehen werden. Eine Unterteilung kann anhand ihrer Löslichkeit vorgenommen werden: Die Vitaminarten A, D, E und K sind fettlöslich, alle Vitamine des B-Komplexes sowie Vitamin C sind wasserlöslich.  Vitamine regeln im Allgemeinen verschiedene Stoffwechsel-Vorgänge. Durch ihren Einfluss auf die Nährstoffverwertung sind sie direkt an der Regulierung des menschlichen Energiehaushalts beteiligt. Die einzelnen Vitamine wirken dabei sehr unterschiedlich und erfüllen jeweils spezifische Aufgaben im Körper. So ist Retinol (Vitamin A) wichtig für die Zell-Neubildung und die Sehkraft, Cobalamin (Vitamin B12) sorgt für die Bildung der roten Blutkörperchen. Die Pantothensäure (Vitamin B5) ist für die Wundheilung zuständig, die Ascorbinsäure (Vitamin C) stärkt das Immunsystem.  Die essenziellen Funktionen der Vitamine lassen die Folgen einer Mangelernährung entsprechend schwerwiegend ausfallen: Krankheiten wie Skorbut, Anämie oder die Knochenerkrankung Rachitis können auftreten, wenn über einen längeren Zeitraum keine oder nur wenige der entsprechenden Vitaminsorten zugeführt wurden. Eine ausreichende Versorgung wird durch den regelmäßigen Verzehr bestimmter Obst- und Gemüsesorten oder Nahrungsergänzungsmittel gewährleistet. So enthalten 100 Gramm der Acerola- oder Ahorn-Kirsche etwa 1.500 Milligramm Ascorbinsäure, beim Gemüse ist vor allem Kohl reich an Vitaminen des B-Komplexes und an Ascorbinsäure. In tierischen Lebensmitteln liegt der Gehalt regelmäßig wesentlich unter den Werten pflanzlicher Kost. Als verhältnismäßig vitaminreich gilt jedoch die tierische Leber. So enthalten 100 Gramm Kalbsleber rund 35 Milligramm Vitamin C sowie 28 Milligramm Vitamin A, bei der Rinderleber sind die Werte ähnlich hoch.
Dosierung von Aminosäuren und Vitaminen

Manche Menschen haben von einer Hypervitaminose gehört, oder von einer Überdosierung von Vitaminen. Die Angst davor bzw. der Respekt davor ist jedoch völlig unbegründet. Zu einer Überdosierung kann es in Praxis nur bei fettlöslichen Vitaminen kommen (Vitamin A, D, E und K). Nahrungsergänzungsmittel, die hoch dosiert sind, dosieren aber insbesondere die wasserlöslichen Vitamine besonders hoch. Bei diesen Vitaminen gilt im Rahmen der im Handel erhältlichen Mittel: Je mehr, desto besser ist der Effekt auf die Gesundheit. Von einer Überdosierung sind diese Mittel immer noch mit dem Faktor 100 bis 500 entfernt. Soll heissen: Erst wenn Sie über längere Zeit regelmäßig die mindestens einhundertfache Menge dieser Mittel nehmen, könnte es zu negativen Wirkungen kommen. Alle Vitaminpräparate sind also als komplett sicher zu betrachten. Insbesondere während der Schwangerschaft wird eine hohe Vitaminzufuhr benötigt, um dem Embryo den bestmöglichen Start zu ermöglichen. Vitamine und Omega-3 Fettsäuren sind in vielen Studien als der Gesundheit und Intelligenz des Kindes förderlich nachgewiesen worden.

Auch Aminosäuren sind kaum zu hoch zu dosieren. Auch hier gilt im Allgemeinen: Je höher die Dosierung, desto besser ist die Wirkung auf den Körper.

Dr. rer. nat. Albrecht W. Dreiser
 
 
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