Visitenkarten noch zeitgemäß?






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Visitenkarten noch zeitgemäß?

Autor: AliKohl | Erstellt am: 29.03.2010 | Gelesen: 4228
Kategorie: Marketing - Werbung & PR | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - In Zeiten elektronischer Kommunikation nimmt die Verknüpfung der Arbeitswelt über Plattformen wie zum Beispiel XING stark zu. Haben Visitenkarten noch einen Zweck zu erfüllen?

Musterbeispiel für eine Visitenkarte. Copyright 123cards.de
Musterbeispiel für eine Visitenkarte. Copyright 123cards.de
Visitenkarten sind mittlerweile Buchstäblich der "Ausweis" einer Firma oder eines Unternehmers geworden. Wurde früher eine Webseite als "neue Visitenkarte" bezeichnet, so haben sich mittlerweile beide Medien nebeneinander etabliert. Die Bedeutung, die die Visitenkarte hat, lässt sich aber an der zuvor genannten Aussage gut ablesen.

Trotz aller Vernetzung und der stark vereinfachten Kommunikationswege des digitalen Zeitalters sind Visitenkarten noch immer der Inbegriff eines repräsentativen Auftretens. Welche Vorteile haben diese klassischen Mittel einem Menschen oder einer Firma die eigenen Daten zukommen zu lassen gegenüber einer Vernetzung über ein Onlineportal beziehungsweise einer Email?

Vorteil 1: Persönlicher Kontakt:

Visitenkarte

Visitenkarten werden üblicherweise bei einem persönlichen Zusammentreffen übergeben. Was sich zunächst trivial anhört, bezeichnet einen der wichtigsten Vorteile! Persönliche Kontakte sind nämlich immer verbindlicher als ein reiner Kontakt über elektronische "Umwege". Wir sehen den Menschen direkt vor uns mit seiner ganzen Person, auch ihre kleinen Macken und Fehler, wodurch wir uns auf der Stelle eine Meinung bilden. Der erste Eindruck ist dabei immer entscheidend.

Selbstverständlich ist der Eindruck, den man auf einer großen Networking-Konferenz hinterlässt ein anderer, als der den man bei einem Gespräch unter vier Augen hinterlässt. Deshalb ist die Visitenkarte als Gedächtnisstütze für den Gesprächspartner unheimlich wichtig. Man kann sich bei vielen Gesprächen an einem Abend nicht immer gut an Namen und Position jedes Gesprächspartners erinnern, Adressen und Nummern sind dabei sowieso niemals erinnerbar. Doch wenn der Name mit einem Gesicht verknüpft und dieser am nächsten Tag noch verfügbar ist, dann besteht eine große Chance den Kontakt wieder zu erinnern und damit einen Kontakt hinzugewonnen zu haben.

Vorteil 2: Bequemlichkeit

Visitenkarten sind überaus bequem zu nutzen und zu verwalten. Es entfällt das lästige Umtragen zwischen den verschiedenen Diensten und eine Karte geht seltener in der Masse der Kontakte verloren. Da die Karten sehr klein sind und zudem noch leicht, ist es sehr einfach sie mitzunehmen und zu benutzen, sollte man einmal seinen Computer nicht mit sich führen.

Vorteil 3: Personalisierbarkeit

Visitenkarten lassen sich ganz einfach den Bedürfnissen des Kunden anpassen. Möchte man lieber eine möglichst einfache, sehr seriös wirkende Karte aus besonders hochwertigem Material mit einer feinen Maserung besitzen, da man im Finanzbereich arbeitet oder soll die Karte bunt, auffällig mit einem eigenen Design sein, da man im Bereich der Werbung oder einem anderen kreativen Arbeitsplatz arbeitet? Durch neue Druckverfahren und eine Fülle an verfügbaren Designvorschlägen und Extras, ist der einzig limitierende Faktor der eigene Geschmack und die eigene Vorstellungskraft.

Da die Personalisierbarkeit dem Nutzer keine Grenzen setzt, ist es um so wichtiger sich genau zu überlegen, wie man seine Karten gestalten möchte. Generell ist wichtig, nicht im Einheitsbrei zu versinken, da eine Visitenkarte auch immer ein Werbemittel ist. Werbung muss auffallen, aber vor allem muss sie angenehm auffallen! Das heißt, dass eine Visitenkarte nicht zu gewöhnlich sein sollte aber auch nicht mit Designelementen überfrachtet werden darf, da dies unprofessionell wirken könnte. Dieses Abwägen zwischen den beiden Extremen ist die schwierigste Entscheidung bei der Bestellung einer Visitenkarte. Darum sollen hier einige Punkte aufgeführt werden, die besonders bedeutsam sind.

Layout:
Das Layout sollte möglichst übersichtlich sein und verschiedene Bereiche klar voneinander abgrenzen. Üblicherweise haben Visitenkarten ein Querformat und der Name der Person steht im unteren linken Bereich. Dies ist zwar die klassische Aufteilung, doch ist dies nicht unbedingt bei jedem die richtige Entscheidung. Wichtig ist immer die Klarheit im Layout, also einen Bereich für persönliche Kontaktdaten und einen für die Datren der Firma zu abe. Der Schriftgrad sollte nicht zu klein sein, aber auch nicht mehr als Schriftgröße 20 sein. Interessant ist es auch, die Rückseite der Karte bedrucken zu lassen, entweder mit Privatangaben oder der Berufsbezeichnung in Englisch.

Design:
Die Farbgebung und die Platzierung eines Logos sind weitere unheimlich wichtige Entscheidungen bei der Erstellung einer Visitenkarte. Das Logo kann klein und dezent eingepflegt sein, auf einer weißen Karte, oder die gesamte Karte ist in den Unternehmensfarben gestaltet. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Lesbarkeit nicht leidet, da dies extrem unprofesasionell wirkt. Prägungen und Hologramme sollten sparsam eingesetzt werden und auch nur wenn sie einen Zweck erfüllen, da die Karte sonst bald überfrachtet wirkt.

Material:
Dieser Punkt wird oft unterschätzt. Die meisten Visitenkarte sind aus unterschiedlich starkem Karton oder Pappe gemacht. Dies ist relativ günstig und liefert durchaus gute Ergebnisse. Doch in letzter Zeit setzten immer wieder Menschen auf Plastikkarten. Warum sollte dieses Material aber besser sein?

Ein Vorteil ist sofort ersichtlich: Die Karte aus Kunststoff ist erheblich widerstandsfähiger. Somit sieht sie länger gut aus, auch wenn einmal Feuchtigkeit an die Karte gelangen sollte. Außerdem ist die Karte unter mehreren anderen sofort besser zu erkennen, da sie sich ja klar unterscheidet. Das Material der Karte sollte als ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung beachtet werden.

Abschließend kann man deutlich sagen, dass Visitenkarten nach wie vor unheimlich wichtig sind, wenn es darum geht geschäftliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Alina Kohlmeier
 
 
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