Nachdem die örtliche City-Kundendienst-Hotline und auch die kostenpflichtige 0900er-Helpline des Bindig Media PC-Dienstes „heiß“ lief, stellte sich bald heraus was dahinter steckte: Privat- als auch Geschäftskunden haben sich mit dem gerade im Umlauf befindlichen „Koobface“ infiziert. Die bekannteste Variante ist eine Aufforderung von meist Unbekannten mit dem Hinweis auf einen „youtube“-Link zu klicken, auf dem man zu sehen wäre.
Nachdem eine gefälschte „youtube"-Seite auffordert, ein Flashplayer-Update herunterzuladen, muss spätestens aufgehört werden. Denn hinter der „Updatebestätigung" steckt die Bestätigung zur automatischen Installation eines sogenannten Wurmes. Dieser verschafft Unbefugten Zutritt auf die Daten des infizierten Rechners, womit Passwörter ausgespäht und Schaden angerichtet werden kann. Zudem soll eine Suchanfrage bei der Suchmaschine Google falsche Ergebnisse mit bestimmten Seiten ausgeben, die für weitere dubiose Überraschungen gut sind. Doch wird auch das vorhandene Facebook-Konto genutzt, um weitere Bekannte mit dieser Link-Nachricht zu konfrontieren.
Experten empfehlen, das System komplett zu bereinigen und dementsprechend neu aufzusetzen, um Schaden auszuschließen. Denn sollte bei einer intensiveren Softwarereparatur durch Antiviren-Programme selbst oder findige Spezialisten noch Reste weiter Informationen an Unbefugte übermitteln, könnte sich dieses verheerend auswirken. Um dennoch keine Verunsicherung auszulösen, empfiehlt der
PC Dienst der Bindig Media Group bei Verdacht auf Befall Ruhe zu bewahren und gegebenenfalls den IT-Service des Vertrauens zu kontaktieren, die über dieses Phänomen unterrichtet sind und wissen was zu tun ist.
Autor: Sebastian Deutrich