Datacore trennt sich von seinem Low-End-Produkt SANmelody und lässt es in SANsymphony aufgehen. Virtualisierung ist ein Boom-Thema der letzten Jahre und was passt da besser, als nicht nur Computersysteme zu virtualisieren, sondern auch die vorhandene Speicherarchitektur. Anstatt teure SAN-Appliances von NetApp oder emc² zu kaufen, wird mittels SANmelody ein einfacher Windows-Server mit lokal angeschlossenem Disk-Array eine SAN-Appliance für alle Zwecke.
Datacore vertrieb sein Produkt im Starter-Paket zu einem Preis von unter 3000€ für zwei Storage Server, die die lokal angeschlossenen Festplatten-Arrays für die VMware Infrastructure, Citrix XenServer oder andere Virtualisierungslösungen bereitstellen können. Features wie Snapshots, Mirroring und Multi-Path/Cluster-Zugriff auf die Volumes sind mit dem Datacore Produkt kein Problem. Gerade die VMware vCenter samt vSphere, vCenter LabManager, VMware View und andere profitieren von diesen Features und werden durch die Network Managed Volumes(NMVs) sinnvoll ergänzt.
VMware kann so nicht nur auf die eigenen Funktionen fürs Thin Provisioning zurückgreifen, sondern ebenfalls ThinProvisioning über Network Managed Volume Pools von SANmelody via iSCSI oder FibreChannel nutzen. Die Einrichtung einer solchen DataCore Speicherlösung ist günstiger als beispielweise NetApp Storage, jedoch muss dafür trotz alledem genügend Wissen über VMware Virtualisierung vorhanden sein, dass es später nicht so den gefürchteten Leistungseinbußen durch SCSI-Reservation-Konflikte kommt. Das nötige Wissen über die Implementation beschafft man sich am besten durch eine Schulung durch einen praxiserfahrenen Trainer der schon viel um Umfeld VMware gearbeitet hat. Die Seminarauswahl in diesem Bereich ist groß und es gilt das richtige Seminarthema auszuwählen, um maximalen Nutzen aus dem Besuch herauszuziehen.
Mehr zu den möglichen Seminarthemen im VMware-Bereich, samt Standorten, Preisen und Daten finden Sie auf der VMware-Seminar Seite eines namhaften Schulungsunternehmens.
Jan Bierbrauer