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Viele Senioren wollen für den Notfall ein Seniorenhandy

Autor: Todis | Erstellt am: 08.12.2009 | Gelesen: 2783
Kategorie: Mobilfunk & Telekommunikation | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ein Seniorenhandy kann den Alltag nicht nur einfacher machen, sondern auch deutlich sicherer.

Für die meisten Menschen der heutigen Generation ist das Mobiltelefon ein mittlerweile unverzichtbares Kommunikationsmittel. Technisch oft hoch versiert, fällt es besonders jungen Leuten leicht, sich auch auf die ständigen Neuerungen in diesem Sektor ein- und umzustellen. Stiefmütterlich bedacht wurde hierbei jedoch oft die ältere Generation. Dem Zahn der Zeit nicht gewachsen, blieb diese oft beim althergebrachten Festnetzanschluss. Als Zielgruppe wurde sie von den Mobilfon-Anbietern lange auch gar nicht bedacht.

Mittlerweile hat sich dies jedoch geändert. Immer mehr Senioren möchten teilhaben, an den Vorteilen des Handys. Im Vordergrund steht hierbei jedoch nicht Kommunikation sondern Sicherheit. Der Markt hat entsprechend reagiert, und bietet seit geraumer Zeit spezielle Seniorenhandys an. Im Vordergrund dieser Handys steht Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit. Ein gutes Beispiel für ein Seniorenhandy ist das Big Easy 2.

Seniorenhandys lassen sich an charakteristischen Merkmalen erkennen. Je nach gesundheitlichem Befinden des Kunden, können verschiedene Modelle gewählt werden. Bei den meisten Modellen steht zunächst leichte Bedienbarkeit im Vordergrund. Griffig, mit großem Display und übersichtlichen Tasten versehen, sind sie ideal für Menschen mit leichter Seh- oder Motorikschwäche. Da die meisten Senioren, und auch deren Angehörigen, auf Sicherheit und Erreichbarkeit setzen wollen, wählen diese ein Handy mit zusätzlicher Notruftaste.

Bei vielen Seniorenhandys befindet sich der Notrufknopf seitlich oder auf der Rückseite des Gerätes. Wird die Taste genutzt, wählt das Gerät meist fünf gespeicherte Telefonnummern nacheinander ab, und zwar solange, bis jemand erreicht werden kann. Alle angenommenen Gespräche werden dann auf Freisprechbetrieb gestellt. Andere Anbieter setzen auf die sogenannte Paniktaste. In Not oder Stress geratene Menschen, werden beim Drücken der Taste umgehend mit der örtlichen Notrufzentrale verbunden.

Fast alle Seniorenhandys sind außerdem mit dem GPS-System ausgestattet. Kann beim aufgegebenen Notruf verbal nicht reagiert werden, so erfolgt eine Ortung des Handynutzers via Satellit. Der demografische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor immense Aufgaben. Einige werden schwer umsetzbar sein, andere Probleme jedoch sind mit ganz kleinen Dingen, wie dem Seniorenhandy, zu lösen. Mit einem Senioren Handy lässt es sich sicherer älter werden.

Dominik Pott
 
 
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