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Viagra online bestellen - Fluch oder Segen?

Autor: drsteiven | Erstellt am: 29.12.2009 | Gelesen: 1276
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Studie entlarvt Risiken beim Onlinekauf von Potenzmitteln

Gesundheitsrisiko Potenzpille
Gesundheitsrisiko Potenzpille
In einer unabhängigen klinischen Studie der Universität Giessen wurden die Risiken beim Kauf von Potenzmitteln im Internet analysiert. Teils erschreckende Fakten kamen bei vielen Generika die man frei im Internet erwerben kann ans Tageslicht. Es gibt ebenso viele Versandapotheken wie Onlineshops, um online Potenzmittel zu erwerben. Angefangen bei Männern mit ernsthaften Errektionsstörungen (erektile Dysfunktion) geht der Kundenkreis mittlerweile eher zu Wochenendkonsumenten über, welche sich mit Hilfe von Viagra, Cialis und Co den gewissen Potenzbooster verschaffen. Viele Käufer vergessen bei dem im Internet vorzufindenden Überangebot schnell, dass beliebte Potenzmittel, wie beispielsweise die weltbekannten blauen Pillen von Pfizer verschreibungspflichtig sind. Die Tatsache, dass die Einnahme von nicht rezeptfreien Potenzmitteln nicht nur Spass im Bett, sondern auch gesundheitsschädlich sein kann, wird oft verdrängt.

Einer repräsentativen Umfrage unter 2000 Männern in deutschen Großstädten zufolge haben 56% bereits Erfahrungen mit Viagra, Cialis oder einem anderen potenzsteigernden Medikament in den letzten 2 Jahren gemacht. Die Gründe für die Einnahme sind meist die gleichen: Angst vor Versagen, Alltagsstress sowie der immer mehr steigende sexuelle Leistungsdruck, um dem Partner zu befriedigen. Fast jeden zweiten Befragten gab einen der eben genannten Gründe an. Nichtsdestotrotz haben Potenzmittel durchaus ihre Daseinsberechtigung, solange die andauernde Behandlung ärtzlich überwacht wird.

Die Hauptgefahr bei der Einnahme von potenzsteigernden Mitteln liegt in den Auswirkungen, welche sich bei Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ergeben können. Eine weitere große Gefahr stellt sich mit den online angebotenen Medikamenten von meist unseriösen Potenzmittelapotheken. Viele Online-Apotheken bieten ein reiches Sortiment an Generika Potenzmitteln an. Angaben über die Herkunft sowie den hygienischen Umgang mit diesen Medikamenten findet man meist genauso wenig wie eine bei seriösen Online-Apotheken übliche vorherige Kontaktmöglichkeit.

In einer von Studenten der Universität Giessen durchgeführten klinischen Studie von 27 Potenzmittelapotheken im Internet kamen mit Ausnahme eines Anbieters erschreckende Fakten ans Licht. 10 Bestellungen kamen gar nicht an, 5 enthielten billige Viagra Plagiate, 9 enthielten verunreinigte Tabletten und 2 enthielten Glukosepillen, welche keinerlei klinisch nachweisbare Wirkung erzielen konnten. Zu unserer Überraschung war der beste Anbieter zugleich einer der günstigsten. Die Versandapotheke www.original-viagra.com konnte nicht nur Potenzmittel im Original liefern, sondern konnte auch zugleich mit einer kompetenten Hotline überzeugen. Fragen zur Wechselwirkung mit Herz-Kreislaufmedikamenten konnten schnell und zuverlässig beantwortet werden, in einem Fall wurde sogar vom Kauf abgeraten.

Auch wenn sich unter manchen Potenzmittelapotheken im Internet Anbieter befinden, welche Präparate im Original anbieten können, rechtfertigt dies noch nicht die Einnahme derartiger Tabletten bei einem gesunden Individuum, schon gar nicht, wenn blind Medikamente bestellt werden, welche für unter 2€/Stück angeboten werden. Alleine das Produkt im Einkauf inklusive kostenfreien Versand würde jedem seriösen Anbieter die Bilanz gründlich verhageln. Für Onlineshopper von Präparaten wie Viagra, Cialis und Levitra empfiehlt es sich vor der Bestellung auf ärtzlichen Rat zurückzugreifen und die entsprechende Online-Apotheke gründlich unter die Lupe zu nehmen.

Fazit: Auch wenn man durch das Internet sehr leicht Potenzmittel beschaffen kann, sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass nicht jede Online-Apotheke den hohen Qualitätsstandard wie in Deutschland anbietet. Gerade bei verschreibungspflichtigen Medikamenten gilt deshalb immer noch der alte Spruch „ Bitte fragen Sie vorher Ihren Arzt oder Apotheker".

Autor:
Dr. med. Christian Steiven
Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie

 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Orwell am 15.10.2010
Die sogenannte "Unabhängige Studie" ist ebenfalls nicht bei der Uni Giessen bekannt.

Es scheint sich hier wohl um eine Werbeaktion für die Seite "original-viagra.com" zu halten.







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