Die Zulassung von Viagra® im Jahre 1998 hat die Therapie der erektilen Dysfunktion (ED) grundlegend verändert. Mit diesem Medikament kann sehr vielen Männern mit Erektionsstörungen geholfen werden, denen zuvor nur wenige und vor allem weniger gut geeignete Therapiemöglichkeiten angeboten werden konnten.
Welche Nebenwirkungen hat Viagra?
Wie alle Medikamente kann auch
Viagra Nebenwirkungen hervorrufen, diese sind zumeist leichter bis mäßiger Art und vorübergehend. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Gesichtsröte. Weniger häufig treten Schwindel, eine verstopfte Nase, Herzklopfen und Beeinträchtigungen des Sehens (erhöhte Lichtempfindlichkeit, Veränderungen des Farbsehens und unscharfes Sehen).
Wer darf Viagra nicht einnehmen?
Viagra darf nicht von Patienten eingenommen werden, die Medikamente einnehmen, die Nitrate und Molsidomin enthalten. Dies sind Medikamente, die hauptsächlich bei Angina pectoris (Schmerzen in der Brustgegend durch Verengung der Herzkranzgefäße) verschrieben werden. Daneben gibt es noch andere Medikamente (z.B. sog. Alpha-Blocker), die nicht in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit Viagra eingenommen werden sollten.
Einsatz bei erektiler Dysfunktion (ED)
Nach Studien ermöglicht der Wirkstoff Viagra bei 87 % der männlichen Patienten eine Erektion, die für die Dauer eines Geschlechtsverkehrs aufrechterhalten wird. Viagra hat im Gegensatz zu den bis dahin eingesetzten Potenzmitteln, die sich die Patienten z. B. mit der Nadel in den Penis spritzen mussten, den Vorteil, dass es nur dann wirkt, wenn der Patient auch sexuell erregt ist.