Grundsätzlich ist zu sagen: Versicherungsvergleiche lohnen sich immer, und zwar auch bei Versicherungen, die ein Bauherr abschließen sollte, also auch bei der Bauhelferversicherung und der Bauleitungsversicherung. Da ein Hausbau schon einige Jahre dauern kann, insbesondere wenn man sehr viel an Eigenleistung hineinsteckt, lohnen sich Versicherungsvergleiche auf jeden Fall. Mehrere Hundert Euro im Jahr an Versicherungsprämie kann ein Bauherr sich bei der Bauhelferversicherung und der
Bauleitungsversicherung schon sparen. Eine Bauhelferversicherung ist im Übrigen auch nur dann notwendig, wenn beim Hausbau Eigenleistungen erbracht werden durch Verwandte, Freunde und Bekannte. Dabei müssen diese Helfer zwar bei der Berufsgenossenschaft Bau (BauBG) gemeldet werden, aber im Rahmen einer privaten
Bauhelferversicherung kann der Bauherr seine Helfer auch privat noch zusätzlich absichern.
Im Rahmen der gesetzlichen Meldung bei der Berufsgenossenschaft Bau (BauBG) zahlen Bauherrn aus den alten Bundesländern 1,50 Euro und in den neuen Bundesländern ca. 1,20 Euro, und zwar pro geleisteter Arbeitsstunde. Die Helfer bei der Berufsgenossenschaft Bau (BauBG) ist dabei Pflicht. Meldet ein Bauherr seine Mithelfer bei der Berufsgenossenschaft Bau (BauBG) nicht, so drohen ihm Bußgelder in Höhe von bis zu 2.500 Euro. Eine private Absicherung im Rahmen der Bauhelferversicherung ist in der Regel zwingend angeraten, weil die Versicherungsleistungen, die die Berufsgenossenschaft im Schadensfall leistet nicht sehr umfangreich sind.
Eine Bauleitungsversicherung ist Bauherrn ebenfalls angeraten, denn auch wenn die Bauplanung und letztlich auch die Bauaufsicht fachgerecht sein mögen, kann es doch zu Schäden kommen, und zwar zum Beispiel aus unvorhergesehenen Ereignissen, wie Diebstahl oder durch Bauverzögerungen und Rechtsstreitigkeiten. Eine Bauleitungsversicherung soll dabei helfen auch diese Risiken zu minimieren, bzw. den Schaden abzuwenden. Eine Bauleitungsversicherung ersetzt dabei alle Kosten, die zur Beseitigung der Schäden beitragen.