
Da das Leistungsspektrum gesetzlicher Krankenkassen begrenzt ist und diese Behinderten, chronisch Kranken und Pflegebedürftigen daher keinen ausreichenden Versicherungsschutz bieten, sind viele gesetzlich Versicherte auf der Suche nach einer Krankenzusatzversicherung oder Pflegeversicherung.
Durch diese Zusatzversicherungen können Kassenpatienten ihren Krankenversicherungsschutz tatsächlich deutlich verbessern; das Problem besteht jedoch darin, dass private Versicherungen Patienten, bei denen körperliche Gebrechen, geistige Behinderungen oder psychische Erkrankungen vorliegen, ablehnen oder sehr hohe Zuschläge gegenüber dem allgemeinen Tarif fordern. Meist werden Antragsteller schon abgelehnt, wenn sie die gesundheitsbezogenen Fragen bei Antragstellung wahrheitsgemäß beantwortet haben; spätestens jedoch bei der von den Kassen häufig geforderten ärztlichen Gesundheitsprüfung erfolgt eine Ablehnung und Einstufung als „nicht versicherungsfähiges Risiko."
Betroffene oder Angehörige sollten die Suche nach einer geeigneten Zusatzversicherung jedoch nicht aufgeben, da diese viele Vorteile mit sich bringt. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet eine private Krankenversicherung beispielsweise die Möglichkeit der freien Arztwahl, die Inanspruchnahme von Heilpraktikerleistungen, den Erhalt hochwertigen Zahnersatzes ohne Beschränkungen, hohe Erstattung für Sehhilfen und weltweiten Versicherungsschutz. Bei Medikamenten sind zudem keine Zuzahlungen nötig und Betroffene brauchen nicht mehr unter der Angst zu leiden, dass nötige therapeutische oder pflegerische Maßnahmen nicht von der Kasse übernommen werden oder empfohlene oder gewünschte medizinische Geräte nicht bewilligt werden. Aus diesen Gründen sollte sich jeder, der auf der Suche nach einer Zusatzversicherung ist, über geeignete Versicherungsangebote beraten lassen.
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Daniel Maluk