Man braucht also, um das
Risiko einer Augenverletzung oder gar
Erblindung am Arbeitsplatz zu verringern, einen
Augenschutz, der bei der Arbeit getragen werden muss. Was für Arten von Augenschutz gibt es aber nun, und welcher ist der richtige für welche Arbeit?
Augenschutz umfasst unter anderem nicht verschreibungspflichtige und verschreibungspflichtige Schutzbrillen, Säureschutzbrillen, Gesichtsschutz, Schweißhelme und Atemschutzmasken.Die Art des Augenschutzes, die man tragen sollte, hängt von der individuellen Gefährdung am Arbeitsplatz ab. Wenn man an einem Ort arbeitet, wo kleine Teilchen oder Staub herumfliegen, muss man mindestens eine Schutzbrille mit Seitenschutz haben. Wenn man mit Chemikalien arbeiten, sollte man eine Säureschutzbrille tragen. Wenn man in der Nähe gefährlicher Strahlung (Schweißen, Laser oder Glasfaser) arbeitet, braucht man eine Schutzbrille, einen Gesichtsschutz oder einen Helm, der besonders für diese Aufgabe konzipiert ist.
Nun ist der wichtigste Bestandteil eines Augenschutzes der transparente Teil, der mit anderen Worten aus einem durchsichtigen Material sein muss, damit man auch hindurchgucken kann. Ansonsten könnte man sich ja gleich eine Platte aus Panzerstahl vor sein Gesicht halten. Nun, Augenschutz gibt es mit drei Arten von Brillengläsern.
Glasgläser sind aus dem gleichen Material gemacht, dass sich schon über Jahrhunderte in Fenstern bewährt hat. Sie haben alle Vor- und Nachteile des gemeinen Fensters, einschließlich der Zerbrechlichkeit. Glasgläser haben den Vorteil, dass sie nicht anfällig für Kratzer sind. Außerdem können sie bei ätzenden Chemikalien verwendet werden. Sie können auch in Ihrer Stärke angefertigt werden. Allerdings sind sie relativ schwer und deshalb auch manchmal unbequem.
Kunststoffgläser bestehen aus Kunststoff, landläufig auch Plastik genannt, ein Erdölprodukt, dass keinen guten Ruf bezüglich seiner Umweltverträglichkeit oder ästhetischen Eigenschaften besitzt, dafür aber fast unverwüstlich ist. Kunststoffgläser haben den Vorteil, dass sie leichter sind als Glasgläser. Außerdem bieten sie Schutz gegen Schweißspritzer. Sie beschlagen auch nicht ganz so leicht wie Glas. Allerdings sind sie nicht so kratzfest wie Glas.
Polycarbonat-Gläser werden, Sie haben es vielleicht schon erraten, aus Polycarbonaten hergestellt. Polycarbonate sind Kunststoffe aus der Gruppe der synthetischen Polymere und der Familie der Polyester. Genauer gesagt sind es polymere Ester der Kohlensäure mit Diolen (zweiwertigen Alkoholen). Polycarbonat-Gläser haben den Vorteil, dass sie leicht sind. Außerdem bieten sie Schutz gegen Schweißspritzer. Sie beschlagen auch nicht ganz so leicht wie Glas. Auch sind Polycarbonat-Gläser widerstandfähiger und schlagfester als Glass oder Plastik. Allerdings sind sie nicht so kratzfest wie Glas.
Hier muss man alle Vor- und Nachteile behutsam gegeneinander abwägen und dann den individuell richtigen
Augenschutz auswählen, damit man möglichst lange etwas von seinem naturgegebenen Augenlicht hat und sich auch morgen noch an der schönen Natur erfreuen kann.