Mit dem Winter kommt auch die Zeit des Wintersports. Skiurlaube werden gebucht und auf den Apres Ski Parties wird der ein oder andere Glühwein getrunken. Was jedoch jedes Jahr wieder erschreckt, ist das hohe Verletzungsrisiko beim Wintersport. Besonders die Pistensportarten wie Ski fahren und Snowboard fahren sind besonders verletzungsintensiv. Fiese Unfälle mit Bänderrissen und Knochenbrüchen müssen aber nicht unbedingt sein: Ein paar einfache Tipps können helfen, um das Risiko dramatisch abzusenken.
Zu aller Erst ist eine Schutzbrille dringend angeraten.
Skibrillen schützen nämlich nicht nur vor intensiver UV-Strahlung in den Bergen sondern können auch helfen, bei Stürzen das Augenlicht zu schützen. Immens wichtig ist hier, dass man sich eine splitterfeste Brille anschafft. Günstigere Modelle können beim Hinfallen bersten und die Augen empfindlich verletzen.
Ein Stretching vor dem Training ist das A und O. Nachdem man sich kurz aufgewärmt hat, sollte man unbedingt seine Muskeln dehnen. Diese kurzen 5 Minuten, in denen man Dehnübungen durchführt, sind wohl die effektivsten Maßnahmen überhaupt, um schweren bis mittelschweren Verletzungen vorzubeugen.
Lieber sachte anfangen und sich langsam steigern als sofort 110% zu geben. Dieses Problem kennen gerade Menschen, die sehr erfolgssüchtig sind und meist auch im Berufsleben gewöhnt sind, Höchstleistungen zu geben. Man sollte als Anfänger nicht sofort volles Tempo gehen, bevor man sich nicht mit dem Sportgerät und der Piste vertraut gemacht hat. Der Großteil der Wintersportunfälle ereignet sich, wenn Anfänger es übertreiben und sofort mit dem Wettbewerb beginnen, anstatt sich erstmal einzufinden. Skifahren ist ein verletzungsintensiver Sport und sollte daher immer mit Bedacht betrieben werden.
In jedem Fall wünschen wir eine schöne und verletzungsfreie Ski- uns Snowboard-Saison.
Johann Jansen