Die Wurzeln dieses Bereichs der Psychologie liegen eindeutig in Deutschland. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befassten sich die Verkehrspsychologen mit der Auswahl von Lokomotivführern und Straßenbahnfahrern. Später auch mit anderen Fahrzeugführern. Nach Ende des zweiten Weltkrieges gehörte es zu ihren Aufgaben, die kriegsversehrten Kraftfahrer auf Leistungseinschränkungen und Kompensationsmöglichkeiten zu untersuchen und zu beurteilen. Die Verkehrspsychologie erforscht heute hauptsächlich die Zusammenhänge zwischen menschlichem Erleben und Verhalten und den Transport- und Verkehrssystemen.
Die Verkehrspsychologie ist ein weit gestreutes Feld, sodass auch viele Fragen der Mobilität insgesamt, sowie das Verhalten der Fahrer im Straßenverkehr gesondert behandelt werden. Datenerhebungen in diesem Bereich befassen sich außerdem mit der Optimierung der existenten Praxis und zudem mit innovativen Gebieten. Aus ihnen sollen sich zukünftig verkehrspsychologische Berufe ergeben. Die Verkehrspsychologie arbeitet zudem nicht nur mit theoretischen Ansätzen, sondern entwickelte vielmehr sogar eine eigene Methodik. Damit werden Theorie und Praxis eindrucksvoll und zweckbringend miteinander kombiniert. Dabei arbeiten Verkehrspsychologen nicht nur in diesem einen Bereich sondern viel mehr auch mit anderen Wissensgebieten zusammen, was nicht nur wachsendes Wissen mit sich bringt, sondern viel mehr auch neue Erkenntnisse und eine Weiterentwicklung zulässt. Im Wesentlichen unterscheidet man sechs Gebiete der Verkehrspsychologie.
Der eine Bereich ist dabei die verkehrspsychologische Diagnostik. Doch auch Unfallforschung, verkehrsdiagnostische Intervention, Ausbildung und Aufklärung, Fahrzeuggestaltung und Forschung und Beratung gehören zu diesem wichtigen Wissenschaftsgebiet. Daran lässt sich erkennen, dass das Gebiet umfassend und interessant ist.
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