Verbraucherkredite
Weltwirtschaftskrise, Staatspleiten und ein Euro im Sturzflug, dies sind die Themen welche die Schlagzeilen der letzten Monate beherrschen. Milliardenverluste bei Banken und eine Hiobsbotschaft um die andere, runden das Bild ab.
Verbraucher bangen um ihren Job und um das Ersparte, sofern überhaupt etwas vorhanden ist. Doch die Wirklichkeit sieht wohl ein wenig anders aus… über 70% der Privathaushalte plagt eine extreme Finanzlücke und diese soll, wie bereits in der Vergangenheit, über Kredite von der Bank geschlossen werden. Bisher klappte dies immerhin mehr recht als schlecht. Seit der Änderung der Kreditvergaberichtlinien (Basel II) sieht das aber ganz anders aus. Privatverbraucher haben es immer schwerer einen entsprechenden Kredit zu erhalten. Betroffen sind alle Verbraucher, welche keinen blütenweisen Scorewert (Bonitätsschlüssel) vorweisen können. Sie haben oft genug nur Zugang zu Krediten mit erhöhten Zinssätzen, was wiederum den Kredit oftmals über Gebühr verteuert und so oft auch nicht erschwinglich macht. Allerdings hat der Verbraucher auch Dank des Internets die Möglichkeit auf Alternativangebote auszuweichen, wo Zinssätze ab 4,9% geboten werden.
Vergleichen lohnt sich aber auch da, denn wo die Nachfrage groß ist, gibt es auch oft ein großes (auch unübersichtliches)
Angebot von Anbietern. Der Verbraucher sollte auf die Erfahrung des Anbieters schaue, denn gerade in diesem Markt haben „schwarze Schafe" keine lange Haltbarkeit. Langjährige Präsenz im Markt, immer unter dem gleichen Namen, ist ein Indiz von Seriosität. Doch auch hier gilt, die Konditionen müssen stimmen.