L-Arginin verbessert die Sperma Qualität
Um bei einem Kinderwunsch die eigene Fruchtbarkeit zu fördern, gibt es viele Tipps, die einfach zu befolgen sind und keinen medizinischen Eingriff erfordern.Paare mit Kinderwunsch können es meist gar nicht erwarten schwanger zu werden. Doch leider klappt es mit dem Nachwuchs nicht immer so schnell wie gewünscht. Paare sollten sich aber nicht unter Druck setzten – gut Ding will Weile haben. Unternimmt man über einen längeren Zeitraum erfolglos den Versuch, ein Kind zu zeugen, sollten beide Partner den Arzt aufsuchen, um abzuklären, welche Ursache das haben könnte. Allgemein gibt es aber einige Tipps, an die sich Frauen und Männer halten können, damit ihre Fruchtbarkeit erhöht wird. Meist sind es aber Erkrankungen, die verhindern, dass sich der ersehnte Nachwuchs einstellt.
Erkrankungen sind zum Beispiel:
- Ausbleiben des Eisprungs;
- Störung der Eizellreifung, z.B. durch Gelbkörperschwäche;
- Infektion der Eileiter mit Chlamydien;
- Endometriose (Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter);
- gutartige Tumore in der Gebärmutter;
- Antikörperbildung gegen Eizelle oder Spermien;
- hormonelle Störungen;
- vermehrte Zystenbildung.
Fruchtbarkeit, Ernährung und Zyklus
Frauen sollten ihren Zyklus und ihre fruchtbaren Tage kennen, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Den eigenen Fruchtbarkeitskalender kann man zusammen mit seinem Gynäkologen, aber auch im Internet errechnen. Wichtige Faktoren für die Empfängnisbereitschaft sind die Ernährung, das Körpergewicht und die Krankheitsgeschichte. Frauen, die schwanger werden möchten, tun gut daran, sich ausgewogen zu ernähren. Vor allem Lebensmittel, die Folsäure, Eisen und Jod enthalten, sind wichtig, denn diese Vitamine und Mineralstoffe wirken sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus. Der Konsum von Alkohol, Kaffee und Zigaretten sollte dagegen von beiden Partnern eingeschränkt werden. Des Weiteren sollte die Frau darauf achten, dass ihr Gewicht im Rahmen des Ideals liegt. Unter- oder Übergewicht können die Fruchtbarkeit verringern. Auch Amalgamfüllungen, Vorerkrankungen wie Röteln oder sogar Erkältungsmedikamente können negativen Einfluss auf die Empfängnisbereitschaft haben. Wichtig ist auch: regelmäßig und genügend Schlafen und wenig Stress – so wird die Bildung von zu viel Adrenalin, welches ein Gegenspieler der Fruchtbarkeitshormone ist, vermieden.
Fruchtbarkeit des Mannes steigern
Um die
Fruchtbarkeit von Männern zu steigern, empfiehlt sich Folgendes: Männer sollten ihre Hoden nicht unnötiger Hitze (z. B. in der Sauna) oder Enge (besser weitere Hosen tragen) aussetzen. Das Essen von Nüssen, Vollkornreis und anderen Lebensmitteln, die Magnesium enthalten, wird dagegen empfohlen. Magnesium kann nämlich die Anzahl und die Beweglichkeit der Spermien erhöhen. Den mit Abstand besten Effekt auf die Fruchtbarkeit des Mannes haben aber hochdosierte Präparate mit der Aminosäure L-Arginin. Bei richtiger Dosierung von L-Arginin kann diese Aminosäure nicht nur die Erektionsfähigkeit fördern, sondern erhöht auch die Anzahl der Spermien und die Beweglichkeit. Mit einer so erhöhten Qualität der Spermien können die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich steigen.
Markus Lüttke