Während 22 Fussballspieler an einem Samstag Nachmittag auf dem Rasen in einer Arena irgendwo in Deutschland um den Sieg spielen, sitzen viele Tausende Zuschauer vor dem Fernseher und betrachten aufmerksam das Geschehen auf dem Rasen. Neben den Zuschauern vor dem Fernseher sitzen natürlich auch viele Fans in den Fussballarenen des Landes und verfolgen die Spiele live von der Tribüne aus andere verfolgen die Spiele im Internet oder in der Sportpresse. Aufmerksam wird hier alles genauestens verfolgt.
Neben den zahlreichen Erwachsenen, die sich für Fussball interessieren, gibt es auch viele Kinder und Jugendliche die keinen Spieltag verpassen. Viele der Kinder und Jugendlichen haben einen oder mehrere Lieblingsvereine und mindestens einen Lieblingsspieler. Dieser Lieblingsspieler wird von den jüngeren sehr verehrt vielleicht sogar vergöttert. Es werden die Fussballschuhe gekauft, die der Spieler trägt. Man kauft sich ein Trikot mit dem Namen auf dem Rücken oder kauft sich den Trainingsanzug des Lieblingsverein ganz bequem im
Sportbekleidung versand. Nur um so zu sein wie sein grosses Idol machen die Kinder einiges, lassen sich sogar denselben Haarschnitt machen nur um so zu sein wie das grosse Fussballidol.
Diese Tatsache führt unweigerlich dazu, dass diese Idole eine sehr grosse Verantwortung tragen. Da jeder Schritt und jede Aktion auf oder auch neben dem Platz von den Fußballverrückten Kindern und Jugendlichen genau beobachtet wird kommt es dazu, dass die Kids ihren Spieler imitieren. Wenn dieser sich dann daneben benimmt ist das schlecht für die Kinder weil diese entweder den Glauben an den Spieler und dem Sport verlieren. Viel schlimmer ist es noch wenn die Kinder dann den Spieler nachahmen weil sie denken, dass bei ihm das gut ist.
So kann man sich als Fussballspieler in der Öffentlichkeit eigentlich keinen Fehler leisten, da bei dem Medienaufkommen immer alles herauskommt. Aber dennoch sind wir alle ja auch nur Menschen, egal ob wir in der Bundesliga spielen oder für die Nationalmannschaft auf Torejagt gehen. Deshalb sollte man mit seinen Kindern über so etwas auch reden.