LEIPZIG. (Ceto) Obwohl die gestern Abend veröffentlichten US-Bestandsdaten den Märkten keine klare Richtung vorzeigten, präsentierten sich die Rohölnotierungen im Frühhandel mit einem leichten Plus. Nordseeöl der Sorte Brent kostet mehr als 85 Dollar, US-Leichtöl (WTI) annähernd 83 Dollar.
Die Daten des American Petroleum Institutes konstatierten am Vortag ein deutliches Absinken der Benzinvorräte und geringe Abbauten bei Mitteldestillaten, während Rohöl kräftig zulegte. Die US-Bestände bleiben damit auf extrem hohem Niveau. Die hauptsächlichen Impulse kommen nach Einschätzung vieler Analysten derzeit vom schwachen Dollar. Nachdem dieser weiter unter Druck steht, investieren Anleger ihr Geld verstärkt in Rohstoffe, was deren Preise – darunter Öl – in die Höhe treibt. Investoren warten nun auf die US-Bestandszahlen der Energiebehörde DOE, die wohl neue Bewegung in den Markt bringen.
Derweil dürfte es auch heute auf dem hiesigen Heizölmarkt ruhig zugehen. Preissteigerungen beim Rohöl werden durch den starken Euro kompensiert.